Airbus A220: Air France hat Interesse.

Ehemalige C-SeriesAir France schaut sich Airbus A220 an

Air France will schon länger die Europaflotte erneuern. Die Entscheidung wurde aber vertagt. Die neue Chefin Anne Rigail hat den Fächer geöffnet und prüft nun auch den Airbus A220.

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Anne Rigail ist anders. Zum einen ist sie die erste Frau an der Spitze von Air France. Zum anderen ist sie keine Absolventin der École nationale d'administration, der Kaderschmiede für Spitzenbeamte und Verwaltungsmitarbeiter, aber auch von vielen Topmanagern in Frankreich. Die 50-Jährige hat sich bei Air France beharrlich bis nach oben hochgearbeitet.

Rigail hat viele Probleme zu lösen. Eines davon ist die Erneuerung der Europaflotte, die eigentlich schon vergangenes Jahr hätte angepackt werden sollen. Heute besteht sie aus Airbus A318, A319, A320, A321 sowie bei der Regionaltochter Hop aus Bombardier CRJ sowie Embraer ERJ und E-Jets. «Alles ist möglich», so die Chefin von Air France zum Magazin Le Point. Man könne sich vorstellen, den Fächer bei der Ausschreibung zu öffnen.

Entscheidung kaum mehr 2019

«Gibt es wirklich noch eine Unterscheidung zwischen Kurz- und Mittelstrecke?», so Rigail rhetorisch. Man sei offen. «Wir schauen uns auch den Airbus A220 an», so die Managerin zu Le Point. Eine Entscheidung werde aber kaum noch im Jahr 2019 fallen, sagt sie weiter.

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