Boeing 747-400 von Air France: 2015 ist Schluss.

Air France sagt Jumbo Adieu

Die französische Fluglinie muss weiter sparen. Deshalb streicht Air France die Boeing 747 endgültig aus ihrer Flotte - und das schon bald.

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Die Ära begann am 3. Juni 1970. Air France setzte an jenem Mittwoch zum ersten Mal die brandneue Boeing 747 für ihren Transatlantikflug von Paris Orly nach New York JFK ein. Es war eine Revolution für die damalige Zeit. Fast 400 Passagiere passten in das Flugzeug. Die neue B747-100 flog mit 950 Stundenkilometern und erreichte die USA in nur 7:30 Stunden.

Dem Jumbo-Jet blieb Air France treu. Im Passagierverkehr setzt die französische Fluggesellschaft noch heute sieben Boeing 747-400 ein. Sie fliegen zu so unterschiedlichen Destinationen wie Boston, Havanna, Montreal, Punta Cana oder Rio de Janeiro. Im Frachtbereich besitzt Air France noch drei Stück. Doch damit ist nun Schluss, wie die Airline am Mittwoch (18. September) bekannt gab.

Keine Chance gegen den A380

Auf dem Frachtmarkt gebe es eine riesige Überkapazität. Deshalb fokussiere man sich im Geschäft auf die beiden Boeing 777. Die B747 werde 2015 endgültig ausgemustert, so Air France in einer Medienmitteilung. Zur gleichen Zeit würden auch die Passagier-Jumbos aus dem Verkehr gezogen. Denn der Airbus A380 kann rund hundert Passagiere mehr transportieren als die B747-400. Zugleich verbraucht er aber nicht mehr Kerosin. Die Rechnung ist da schnell gemacht. Auch andere Flieger sind effizienter.

Zur Erneuerung der Langstreckenflotte bekommt Air France zu den bereits bestehenden Airbus A380 weitere zwei Stück. Hinzu kommen ab 2018 25 Airbus A350-900. Bereits jetzt besitzt die Airline auch 62 B777 und 15 A330.

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