Heckflossen von Delta-Fliegern: Das Logo prangt bald auf noch mehr Airbus.

Corona-KriseAirlines in den USA und Boeing brauchen Staatshilfen

Delta, United, American und Co. bitten um ein Rettungspaket in Höhe von mindestens 50 Milliarden Dollar für die Branche. Auch Boeing bemüht sich offenbar um Hilfe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Öffentliche Staatshilfe für Unternehmen ist in den USA nicht populär. Doch in der Corona-Krise ändert sich selbst das. So fordert der Verband Airlines for America A4A, der unter anderem United, Delta, American und Southwest vertritt, von der Regierung ein Rettungspaket.

Nötig seien 25 Milliarden Dollar an direkten Zuschüssen sowie weitere 25 Milliarden Dollar über Darlehen. Zudem bräuchten die Fluggesellschaften der USA, Steuererleichterungen bis mindestens Ende des Jahres 2021, um zu überleben,. So sollen etwa die Abgaben bei Tickets, Fracht und Treibstoff erlassen werden, so Airlines for America.

Präsident Trump verspricht Hilfe

Der Verband fordert auch ein Paket für Frachtfluglinien in Höhe von acht Milliarden Dollar, gleich aufgeteilt in Zuschüsse und Darlehen. Zudem bemühen sich die Flughäfen um Hilfen in Höhe von mindestens 10 Milliarden Dollar. Präsident Donald Trump erklärte, man werde die Branchen «kraftvoll unterstützen», die besonders von der Krise betroffen sein, so etwa Fluggesellschaften.

Auch die Fluggesellschaften in den USA leiden unter einem massiven Nachfragerückgang durch die Corona-Krise und die daraus eingeführten Reisebeschränkungen. Die Chefetage von United Airlines hat ihre Mitarbeiter in einem Brief bereits auf einen massiven Umsatzverlust und Gehaltskürzungen vorbereitet. Die Manager selber haben sich das Gehalt gestrichen oder gekürzt.

Auch Boeing braucht wohl Staatshilfe

Ein Informant sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, auch Boeing verhandle mit der Regierung über kurzfristige Hilfen. Um wie viel Geld es dabei geht, ist nicht klar. Der Flugzeugbauer lehnte eine Stellungnahme ab. Derweil kritisiert Luftfahrtexperte Scott Hamilton bei Twitter: «Es ist unzumutbar, dass Boeing eine Rettungsaktion der Regierung anstrebt, während die Aktionäre Dividenden erhalten und der Chef sein Gehalt behält.»

Deutschland hatte bereits am Wochenende Unterstützung für die Airline-Branche angekündigt. Thomas Jarzombek, Luftfahrtkoordinator der deutschen Bundesregierung stellte «Liquiditätshilfen» in Aussicht. Infrage kommt beispielsweise ein Kredit. Selbst eine Beteiligung des Staates am Lufthansa-Konzern ist demnach als Extremszenario ein Thema.

Berliner Flughäfen benötigen Finanzspritze

Mittlerweile erklärten auch die Berliner Flughäfen, dass sie Hilfe benötigen. Man werde «die Unterstützung der Gesellschafter brauchen, was die Corona-Frage betrifft», sagte der Chef der Betreibergesellschaft, Engelbert Lütke Daldrup, gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Die Höhe der benötigten Finanzspritze lasse sich noch nicht beziffern.

Mehr zum Thema

Flieger von Miami Air.

Das passierte in der Corona-Krise im März

Produktion von Airbus in Saint Nazaire: Vier Tage lang geht nichts mehr.

Airbus pausiert Produktion in Frankreich und Spanien

Flieger von United: Die US-Airline verzeichnete diesen März bereits eine Millionen weniger Passagiere als im Vorjahr.

United-Chefs: «Es wird noch schlimmer»

ticker-american-airlines

American Airlines modernisiert Kabinen in Airbus A319 und A320

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil