Bild der Zerstörung: Ein Passagier wollte ein Feuer an Bord entfachen. Die Behörden haben nun genug von solchen Reisenden.

SperrlisteChinesische Airlines bekämpfen Pöbel-Passagiere

Immer wieder benehmen sich chinesische Passagiere an Bord oder am Flughafen daneben. Fluggesellschaften dulden das nun nicht mehr – und führen eine gemeinsame Sperrliste ein.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist eine unangenehme Nebenwirkung der boomenden Luftfahrt in China: Die Fluggesellschaften des Landes haben zunehmend mit Passagieren zu kämpfen, die sich daneben benehmen. Doch davon haben sie nun genug. Air China, China Eastern, China Southern, Hainan Airlines und Spring Air haben angekündigt, gemeinsam gegen die Pöbel-Passagiere vorzugehen. Sie erstellen eine Sperrliste, auf die sie Reisende setzen, die sich daneben benehmen.

Spring Air hat bereits eine eigene No-Fly-List. Auf dieser sind Passagiere aufgeführt, die das Personal angegriffen haben oder den Flugbetrieb anderweitig störten. Nun wollen alle Airlines die Daten der Reisenden ohne Manieren auch der Konkurrenz zugänglich machen. Der Plan: Verspätungen durch sogenannte Unruly Passengers verringern und das Image von Chinas Reisenden wieder zurecht rücken.

Image der chinesischen Passagiere hat gelitten

Das hat in den vergangenen Jahren ziemlich gelitten. Schlagzeilen über wütende Passagier-Mobs oder prügelnde Reisende häuften sich. So klammerte sich etwa eine Familie an das Rad des Pushback-Fahrzeuges, weil sie sich nicht richtig behandelt fühlte. Ein anderes Mal stürmten Passagiere auf die Rollbahn, weil sie sich nach einer großen Verspätung wütend waren. Ein weiteres Mal zertrümmerten sie den Check-in-Bereich. Als ein Reisender nicht den gewünschten Platz zugewiesen bekam, bewarf er die Flugbegleiterin mit heißen Nudeln und brühendem Wasser.  

Immer wieder versuchen Passagiere auch, den Notausgang zu öffnen – am Boden gelingt es gelegentlich auch. Einer der wohl beunruhigendsten Zwischenfälle mit Unruly Passengers in China ereignete sich, als ein Passagier versuchte, an Bord von Shenzhen Airlines ein Feuer zu entfachen.

Mehr zum Thema

Abfertigung: Bevor es in die Luft geht, sind am Boden zahlreiche Mitarbeitende beschäftigt.

Kennen Sie sich mit dem Flughafenbetrieb aus?

Buchung in Russland: Neue Daten sollen an den Staat gehen.

Russland will mehr Daten von Passagieren sammeln

Osaka Kansai: Ostasien tut sich mit der Erholung nach 2020 noch etwas schwer.

Wie viele Fluggäste nutzten 2021 diese Flughäfen?

Das ist eine Riesenspinne im Flugzeug

Das ist eine Riesenspinne im Flugzeug

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil