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Germania Schweiz und Titan Airways

Airbus überbrückt Germania-Lücke mit zwei Airlines

Airbus braucht nach dem Aus von Germania einen neuen Partner für Shuttleflüge zwischen Hamburg und Toulouse. Kurzfristig springen gleich zwei Fluggesellschaften ein.

Mit dem Ende von Germania verlor Airbus den Betreiber der Shuttleflüge zwischen den Werken Hamburg-Finkenwerder und Toulouse. Man verhandele zurzeit mit anderen Airlines, um eine Alternative zu finden, sagte ein Airbus-Sprecher am Dienstag (5. Februar) gegenüber aeroTELEGRAPH. Rund 400 Mitarbeiter pendeln pro Tag zwischen den beiden Standorten hin und her.

Die Suche war schnell von Erfolg gekrönt. Schon am Abend war wieder ein Flugzeug im Auftrag von Airbus zwischen Finkenwerder und Toulouse unterwegs. Es war ein A319 von Germania Flug. Die Schweizer Airline fliegt trotz der Pleite der deutschen Schwester weiter. Der Flieger mit der Registrierung HB-JOG flog am späten Nachmittag erst von Zürich zum Airbus-Standort in Südfrankreich. Von dort ging es nach rund einer Stunde Aufenthalt weiter nach Norddeutschland und dann zurück nach Toulouse, wo der Jet gegen 23:20 Uhr landete.

Britische Chartergesellschaft im Einsatz

Am Mittwochmorgen (6. Januar) landete dann ein Airbus A320 der britischen Charterairline Titan Airways bei Airbus in Hamburg. Die aus Toulouse kommende Maschine mit der Kennung G-POWM war nachts von der Titan-Airways-Basis London Stansted nach Frankreich geflogen. Gegen 10:15 Uhr startete der Flieger dann in Finkenwerder erneut Richtung Toulouse.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH bestätigte ein Airbus-Sprecher: «Es ist zunächst eine kurzfristige Lösung durch Flüge von Titan Airways und Germania Flug gefunden worden.» Langfristig werde es, wie üblich, eine Ausschreibung für diese Charterflüge geben.



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