Spaceplane von Airbus: Schon in den nächsten zehn Jahren soll der Erstflug stattfinden.

Airbus' Weltraumjet startet Tests

Nicht nur Milliardär Richard Branson baut an Weltraumfliegern. Aus Airbus unterhält ein ähnliches Projekt. Bald starten die Testflüge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon im nächsten Mai soll der Prototyp zum ersten Mal abheben. Bei der Singapore Air Show vor zwei Jahren hatte sich Airbus mit dem Singapurer Unternehmen Hope Technik zusammen getan. Sie wollten gemeinsam einen Weltraumflieger bauen, der Reisende in 100 Kilometern Höhe befördern kann. Getauft hat Airbus das Projekt schlicht «Spaceplane»

Spaceplane soll nicht nur Weltraumtouristen zufriedenstellen. In der großen Höhe könnte der Flieger auch die Passagiere deutlich schneller von Ort zu Ort bringen als alle bisherigen Zivilflugzeuge. Nun hebt bald der erste Prototyp ab. Doch bei diesen ersten Tests über dem südchinesischen Meer soll er nur in vier Kilometern Höhe fliegen, berichtet die Zeitung Straits Times.

Bisher nur Testversion

Fünf Meter mal vier Meter misst die Testversion – das ist nur ein Viertel der Größe, die der echte Jet am Ende haben soll. Mehr als fünfzig Ingenieure haben in den zwei Jahren an dem Muster gearbeitet, heißt es von Airbus und Hope. Nun geht es darum, Flugdaten zu sammeln und zu sehen, wie sich das Weltraumflugzeug während der Reise verhält. «Das Flugzeug muss nicht nur fliegen, sondern auch gut fliegen», so Peter Ho, Gründer von Hope Technik.

Nach einer Woche Tests in vier Kilometern kann dann die Testphase in einer Höhe von 30 Kilometern starten. Für Ho's Unternehmen geht es darum, auch weiterhin mit Airbus zusammen zu arbeiten. Denn Hope Technik ist eigentlich auf die Technik von unbemannten Fliegern spezialisiert.

Weitere Zusammenarbeit

Der Flugzeugbauer gibt sich zuversichtlich. Man werde mit den Singapurern auch weiterhin daran arbeiten, einen echten Flieger zu entwickeln. Schon innerhalb der nächsten zehn Jahre soll das Weltraumflugzeug dann mit vier Passagieren an Bord das erste Mal abheben.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus, Safran und Partner planen große SAF-Anlage in Frankreich

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert im Mai Auslieferungen deutlich und sammelt netto 357 neue Bestellungen ein

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil