Spaceplane von Airbus: Schon in den nächsten zehn Jahren soll der Erstflug stattfinden.

Airbus' Weltraumjet startet Tests

Nicht nur Milliardär Richard Branson baut an Weltraumfliegern. Aus Airbus unterhält ein ähnliches Projekt. Bald starten die Testflüge.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon im nächsten Mai soll der Prototyp zum ersten Mal abheben. Bei der Singapore Air Show vor zwei Jahren hatte sich Airbus mit dem Singapurer Unternehmen Hope Technik zusammen getan. Sie wollten gemeinsam einen Weltraumflieger bauen, der Reisende in 100 Kilometern Höhe befördern kann. Getauft hat Airbus das Projekt schlicht «Spaceplane»

Spaceplane soll nicht nur Weltraumtouristen zufriedenstellen. In der großen Höhe könnte der Flieger auch die Passagiere deutlich schneller von Ort zu Ort bringen als alle bisherigen Zivilflugzeuge. Nun hebt bald der erste Prototyp ab. Doch bei diesen ersten Tests über dem südchinesischen Meer soll er nur in vier Kilometern Höhe fliegen, berichtet die Zeitung Straits Times.

Bisher nur Testversion

Fünf Meter mal vier Meter misst die Testversion – das ist nur ein Viertel der Größe, die der echte Jet am Ende haben soll. Mehr als fünfzig Ingenieure haben in den zwei Jahren an dem Muster gearbeitet, heißt es von Airbus und Hope. Nun geht es darum, Flugdaten zu sammeln und zu sehen, wie sich das Weltraumflugzeug während der Reise verhält. «Das Flugzeug muss nicht nur fliegen, sondern auch gut fliegen», so Peter Ho, Gründer von Hope Technik.

Nach einer Woche Tests in vier Kilometern kann dann die Testphase in einer Höhe von 30 Kilometern starten. Für Ho's Unternehmen geht es darum, auch weiterhin mit Airbus zusammen zu arbeiten. Denn Hope Technik ist eigentlich auf die Technik von unbemannten Fliegern spezialisiert.

Weitere Zusammenarbeit

Der Flugzeugbauer gibt sich zuversichtlich. Man werde mit den Singapurern auch weiterhin daran arbeiten, einen echten Flieger zu entwickeln. Schon innerhalb der nächsten zehn Jahre soll das Weltraumflugzeug dann mit vier Passagieren an Bord das erste Mal abheben.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg