Flügelspitze des A330 Neo: Bessere Aerodynamik.

LangstreckenjetAirbus schraubt A330-Produktion herunter

Schleppende Verkäufe zwingen Airbus, die Produktionsrate des Langstreckenjets herunterzufahren. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erst gerade hat der europäische Flugzeugbauer offiziell bekannt gegeben, die Produktionsrate des Mittelstreckenjets A320 hochzufahren. Doch nicht alle Airbus-Jets sind so stark nachgefragt. Ab 2019 schraubt Airbus die Produktionsrate des Airbus A330 herunter, teilte das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen am Freitag (27. April) mit. Von jetzt sechs Flugzeugen pro Monat soll sie auf vier oder fünf Jets sinken.

Im vergangenen Jahr hatte Airbus sogar noch erwogen, die Rate auf sieben zu erhöhen. 67 A330 hatte Airbus 2017 ausgeliefert. Doch im ersten Quartal dieses Jahres wurden nur acht der Flieger an Kunden geliefert – verglichen mit 13 in der gleichen Periode im vergangenen Jahr. Neue Bestellungen für den A330 gingen in den ersten drei Monaten des Jahres auch nicht ein.

Mehr Airbus A350?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind Airlines derzeit wegen eines unsicheren Umfelds generell zurückhaltender mit Bestellungen von Langstreckenjets. Zum anderen kam Boeing dem A330 Neo mit dem Dreamliner zuvor und es dürfte noch etwas dauern, bis der Airbus-Flieger entsprechend aufholen kann. Außerdem bietet Airbus auch in der eigenen Produktpalette noch den A350 an. In der Branche geht man davon aus, dass dessen Produktion weiter hochgefahren werden dürfte.

Vor allem dank neuem Triebwerk – dem Rolls-Royce Trent 7000, das auf dem Trent 1000-Ten des Dreamliners und Trent-1000-XWB des A350 basiert – konnte die Leistung des A330 Neo gegenüber dem Vorgänger deutlich erhöht werden. Nicht nur das Triebwerk ist neu. Auch eine um vier Meter verlängerte Spannweite, eine modifizierte Form der Tragflächen, neue Sharklets und weitere Anpassungen halfen, den Verbrauch zu verringern und die Reichweite zu erhöhen. Der erste Flieger soll schon bald an die portugiesische Tap ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier