Der neuste Radar der Sicherheitsabteilung der Airbusgruppe, soll Kollisionen zwischen Fliegern und Windrädern vermeiden, sowie die Lichtverschmutzung für Windpark-Anwohnern auf ein Minimum reduzieren. Doch er löst das Hauptproblem nicht.

Neuer Radar von AirbusGegen Kollisionen mit Windrädern

Airbus hat einen Radar entwickelt, der Piloten vor Windrädern warnt und Anwohner entlastet. Er aktiviert automatisch Scheinwerfer.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

/span>Das deutsche Energieunternehmen Enertag wird den von Airbus entwickelten Radar namens Spexer 500 AC als erste in seine Windräder einbauen. Er soll Piloten frühzeitig vor Objekten warnen. Sobald ein Flugobjekt in die Nähe kommt, werden Scheinwerfer an der Windturbine aktiviert. Der neue Boden-Radar wurde von der deutschen Flugsicherheitsbehörde getestet und zertifiziert.

Neben der Verhinderung von Kollisionen zwischen Flugzeugen und Windrädern, sollen auch Anwohner von Windparks geschont werden. Sie fühlen sich häufig durch die Positionslichter gestört. Der Radar gehört zu einer ganzen Familie von Radarsystemen der Firma Airbus Defence and Space.

Kollisionen sind nicht die eigentliche Gefahr

Doch auch wenn der Spexer 500 AC Kollisionen verhindern soll, so sind diese gemäß einem Bericht der Wirtschaftszeitung Handelsblatt nicht das Hauptproblem der deutschen Flugsicherheit. Vielmehr werden durch die Windräder die Positionierungssignale der Flugzeuge gestört. Das kann dazu führen, dass die Maschinen vom Kurs abkommen.

Aus diesem Grund ist der Bau von Windparks in einem Radius von 15 Kilometern um Radaranlagen und UKW-Drehfunkfeuern verboten worden. Im Zuge der deutschen Energiewende könnte das allerdings zu weiteren Konflikten zwischen der Luftfahrt und den Energiekonzernen führen. Daran wird auch der von Airbus entwickelte Radar nichts ändern.

Mehr zum Thema

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin