Angestellte von Airbus: Wenig Grund zum Jubeln.

Airbus liftet den A380

Der Superjumbo verkauft sich derzeit nicht gerade gut. Deshalb prüft Airbus nun drei Änderungen, die dem A380 neuen Schub verleihen könnten.

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Feste Bestellungen gab es dieses Jahr noch keine. Die Grundsatzvereinbarung mit dem deutschen Leasingunternehmen Doric vom Juni über den Kauf von zwanzig A380 ist bislang der einzige Erfolgsausweis von Airbus bei seinem größten Flugzeug. Lufthansa ließ gar drei Optionen für A380 verfallen. Dennoch gibt sich die Führungsspitze zuversichtlich. Man ändere die Prognose von 25 Orders für 2013 nicht, sagte Konzernchef Fabrice Brégier kürzlich der Wirtschaftszeitung Les Echos. «Das Jahr ist noch nicht vorüber.»

Trotzdem macht man sich in Toulouse offenbar Gedanken, wie man den A380 für Fluggesellschaften wieder attraktiver machen könnte. Wie die Zeitung Le Figaro schreibt, prüfe Airbus drei verschiedene mögliche Anpassungen. Sie sollen die Wirtschaftlichkeit erhöhen und den Superjumbo wieder wettbewerbsfähiger machen. Das Modell steht in Konkurrenz zu moderneren Modellen wie dem eigenen A350-1000 (350 Sitzplätze) und auch der Boeing 787-10 (bis zu 350 Sitze).

Kein ganz neues Modell

Zum einen prüft Airbus gemäß Le Figaro die Ausstattung des A380 mit neuen, sparsameren Triebwerken. Zum zweiten werden neue Tragflächen analysiert. Und zum dritten ist offenbar auch eine verlängerte Version im Gespräch. Ein ganz neues Modell sei aber nicht geplant, so das Blatt.

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