Der umgebaute A340: Der Flug hat geklappt.

Laminar-TestfliegerAirbus mit Wunderflügeln hebt ab

Airbus will durch ein neues Flügeldesign Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen senken. Ein Testflugzeug hat nun seinen ersten Flug absolviert.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Airbus erforscht seit einiger zeit turbulenzarme Tragflächen. Der Flugzeugbauer hat dazu sein Testflugzeug zum ersten Mal in die Luft geschickt. Der umgebaute A340-300 startete am Dienstag (26. September) um 11 Uhr im südfranzösischen Tarbes und landete nach etlichen Tests 3:38 Stunden später in Toulouse.

Bei dem Flugzeug wurden die äußeren Bereiche der Tragflächen durch neue teile mit Laminarprofil ersetzt. Sie sind an der Oberseite vollständig glatt, ohne Unebenheiten, die winzige Turbulenzen erzeugen könnten. So soll die Strömung turblenzarm (oder eben: laminar) über den Flügel streichen. Wie gut oder schlecht dies gelingt, misst Airbus während des Fluges unter anderem mit Infrarotkameras an den Flügelspitzen. Aber auch Akustik und Verformung an den Tragflächen werden während des Fluges gemessen.

Weniger Verbrauch und Emissionen

Das Projekt namens Blade (Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe) ist Teil des EU-Forschungsprogrammes Clean Sky und hat das Ziel, Treibstoffverbrauch und C02-Emissionen um rund 5 Prozent zu senken. Die nun beginnenden rund 150-Testflug-Stunden sollen unter anderem zeigen, bis zu welchem Punkt die Tragflächen bei Unregelmäßigkeiten weiterhin ihre Laminareigenschaften bewahren.

Mehr zum Thema

Flügel des umgebauten A340: Die äußeren Bereiche wurden durch Laminar-Konstruktionen ersetzt. Diese sind...

Mit diesen Flügeln will Airbus sparen

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

ticker-airbus-konzern-

Airbus und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen für Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Einer der Airbus A320-200 von Syrian Airlines, die derzeit fliegen: Er ist 25 Jahre alt.

Syrien erwartet acht neue Flugzeuge von Airbus

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies