Lufthansas erster Airbus A350-900 D-AIXA bei der ursprünglichen Bemalung im November 2016: Kommt nun schon wieder in den Lackierhangar.

GarantiearbeitAirbus lackiert kostenlos drei A350 von Lufthansa

Drei A350 der deutschen Airline erhalten von Airbus eine Lackierung. Die Fluglinie spricht von Garantiearbeiten und technischen Gründen. Die Details bleiben unklar.

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17 Airbus A350-900 hat Lufthansa bisher in der Flotte. Die Kennzeichen reichen in aufsteigender Reihenfolge von D-AIXA bis D-AIXQ. Die Maschinen ab D-AIXI tragen schon die neue Lackierung mit dunklem Blau und weißem Kranich. Die anderen acht Flieger fliegen noch mit der alten Bemalung mit blauem Kranich im gelben Kreis durch die Welt.

Die drei ältesten der Flieger erhalten nun ebenfalls das neue Kleid. Die D-AIXA befindet sich in Toulouse zur Lackierung. D-AIXB und D-AIXC werden folgen, wie eine Sprecherin von Lufthansa erklärt. «Es handelt sich um Garantiearbeiten, die zulasten von Airbus fallen.» Bis Ende März sollen die drei A350, die rund vier Jahre alt sind, die neuen Farben tragen.

Auch Qatar-Jet bekam neue Farbe

Schon im Januar war ein Airbus A350-900, der knapp viereinhalb Jahre alt ist, für eine neue Lackierung nach Toulouse zurückgekehrt. Die Maschine mit dem Kennzeichen A7-ALL gehört Qatar Airways. Als der Jet in Irland eine Speziallackierung zu Fußball-WM 2022 bekommen sollte und das alte Farbkleid schon abgetragen war, zeigte sich ein Problem.

Airbus sprach bei dem Flugzeug von Qatar Airways von «Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbeschichtung». Das Problem sei nur kosmetisch und nicht strukturell, so der Hersteller. Der A350 werde dennoch nach Toulouse geflogen, dort als reine Vorsichtsmaßnahme einer Inspektion unterzogen und dann neu lackiert.

Airbus bestreitet Zusammenhang

Lufthansa spricht in Bezug auf ihre drei A350-900 von einer «Lackierung aus technischen Gründen». Darauf, was das im Detail bedeutet, geht die Fluglinie nicht ein. Für die übrigen fünf Jets, die noch alte Bemalung tragen, gebe es noch keine Pläne für die Umlackierung.

Ein Airbus-Sprecher bestreitet gegenüber aeroTELEGRAPH, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Problem mit Qatars A350 und den Arbeiten an Lufthansas A350 gibt. Die Jets der deutschen Airline würden nicht aus dem gleichen Grunde neu lackiert wie die Maschine aus Katar. Auch der Flugzeugbauer nennt aber keine weiteren Details und beruft sich auf Vertraulichkeit.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen von Lufthansa Airbus A350.

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