Triebwerk GP7000: Die Anpassung ist nicht ganz einfach.

Neuversion von Airbus' SuperjumboA380 Neo teures Unterfangen

Schon lange liegt ein Upgrade des Airbus-Superjumbos in der Luft. Doch ein Triebwerkehersteller bezweifelt, dass ein A380 Neo rentabel wäre.

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Emirates-Chef Tim Clark stellte Airbus ein Ultimatum. Seine Fluggesellschaft werde «zweifelsohne» sechzig bis siebzig weitere A380 kaufen, wenn der A380 Neo lanciert werde, sagte er im September. Und: Er wolle innerhalb der nächsten sechs Monate eine Antwort von Airbus. Der Flugzeugbauer gab sich bedeckt. Noch habe man keine konkreten Pläne, hieß es lediglich.

Die Verkäufe des Superjumbos laufen schleppend. Wenn Airbus den wichtigsten Kunden verlieren würde, stünde das ganze Programm auf dem Prüfstand. Quellen aus dem Unternehmen berichten, dass Airbus ziemlich sicher eine Neuversion des A380 plant – 2022 bis 2023 soll diese auf den Markt kommen.

Zweifel an Profitabilität

Nun hat ein Airbus-Partner offen Zweifel an den möglichen Plänen geäußert. Reiner Winkler, Chef des deutschen Triebwerksteile-Herstellers MTU, erklärte, dass eine Ausstattung mit neuen Triebwerken für das A380-Programm «eine Herausforderung» sei. Das Upgrade sei ein teures Unterfangen und man müsse Kosten und Nutzen im Auge behalten, so Winkler laut der Nachrichtenagentur Reuters.

«Man muss das potenzielle Orderbuch Kopf haben», so Winkler. «Sie haben die Größenordnung gesehen.» Doch schlussendlich sei es eine Entscheidung, die Airbus und die Zulieferer unter sich ausmachen müssten. MTU ist am Bau der GP7000-Triebwerke beteiligt. Sie werden von der Engine Alliance gebaut – eine Kooperation von MTU, General Electric und Pratt & Whitney.

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