Airbus A340 von Hi Fly auf dem Wolf’s Fang Runway in der Antarktis: Nach 4630 Kilometern Flugstrecke ab Kapstadt ...

Weißer Jet auf weißem GrundAirbus A340 von Hi Fly ist auf Antarktis-Mission

Die Charterairline fliegt mit einem Airbus A340 von Kapstadt in die Antarktis. Noch nie zuvor war das Modell dort gelandet. Ein Hi-Fly-Kapitän beschreibt die Herausforderung.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es war eine Premiere: Am 2. November 2021 landete zum ersten Mal ein Airbus A340 in der Antarktis. Die Maschine mit dem Kennzeichen 9H-SOL gehört der portugiesischen Chartergesellschaft Hi Fly und kam aus Kapstadt. Sie hat die Route seitdem noch mehrmals bedient. Und jetzt zeigt die Fluggesellschaft erstmals Bilder und berichtet Details.

Das Flugzeug ist eine A340-313 HGW (High Gross Weight - Hohes Bruttogewicht), das mit einem maximalen Startgewicht von 275 Tonnen abheben kann. Die Maschine hat 77 Tonnen Kerosin an Bord, da sie in der Antarktis nicht tanken kann. Der Vierstrahler transportiert für Charterkunden eine kleine Zahl von Touristen, Forschenden und Fracht.

Kontakt per tragbarem Funkgerät

Dei Strecke beträgt 2500 Seemeilen oder 4630 Kilometer. Die Piste am Wolf’s Fang Runway WFR ist 3000 Meter Lang und befindet sich auf 1400 Meter dickem Eis. Mit speziellen Geräten werden Rillen in die Landebahn geschnitten, um das Bremsen zu erleichtern.

Kapitän Carlos Mirpuri, der zur Hi-Fly-Eigentümerfamilie Mirpuri gehört, führte den ersten Umlauf selber durch. Rund 180 Meilen vor dem Ziel habe man Funkkontakt aufnehmen können, berichtet Mirpuri. «Es handelt sich dabei nicht um eine Flugsicherung, sondern um eine Person, die mit einem tragbaren Funkgerät ausgestattet ist und die Piste überwacht.»

Kälte beeinträchtigt Höhenmesser

«Die Reflexion ist enorm», sagt der Kapitän über den Anflug auf die Antarktis. «Es ist nicht einfach, die Start- und Landebahn zu erkennen, aber an einem bestimmten Punkt müssen wir sie sehen, da es in WFR keinerlei Navigationshilfen gibt und wir aus etwa 20 Meilen Entfernung Sichtkontakt haben müssen.» Zudem müsste man berücksichtigen, dass die Höhenmesser bei kaltem Wetter auch unter Temperaturfehlern leiden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos von Hi Flys A340 in der Antarktis.

Im Video zeigt die Airline, wie die Reise abläuft:

Mehr zum Thema

Boeing 757 und 767 bekommen Job in der Antarktis

Boeing 757 und 767 bekommen Job in der Antarktis

Landefreigabe erhalten: Die Boeing 767 am 26. Februar 2021 vor dem Aufsetzen.

Eine Boeing 767 im ewigen Eis

Hi Fly ändert den Firmennamen - Marke bleibt bestehen

Hi Fly ändert den Firmennamen - Marke bleibt bestehen

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack