A320 von British Airways: Zum Glück war der Jet noch nicht abgehoben

Arbeiter baut Millionenschaden

Ein Angestellter in London Heathrow ließ sein Werkzeug auf einem Airbus von British Airways liegen. Das hatte für die Fluggesellschaft teure Folgen.

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Eigentlich ist die Scanner-Pistole ein Gerät, das dafür sorgen soll, dass die Gepäckmitarbeiter ihre Arbeit schneller und effizienter erledigen können. Mit ihr überprüfen die Angestellten am Flughafen, ob die richtigen Koffer ins richtige Flugzeug kommen. Doch derjenige Mann, der Anfang Juni am Flughafen Heathrow einen Airbus A320 von British Airways belud, hatte offenbar einen schlechten Tag. Er ließ den Scanner auf dem Flugzeug liegen – am Rand des Triebwerks. Er betrachtete seine Arbeit als beendet und lief vom Flieger weg.

Es muss ihm eiskalt den Rücken heruntergelaufen sein, als er kurz danach bemerkte, dass genau dieser Jet den Start abgebrochen hatte. Wie die Zeitung The Telegraph berichtet, stoppte der Pilot den Take-Off, nachdem er einen lauten Knall aus den Turbinen hörte. Das Triebwerk hatte die Scanner-Pistole offenbar eingesogen und wurde dadurch funktionsunfähig. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. «Für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr», so British Airways in einem Communiqué.

«Es hätte noch schlimmer kommen können»

Doch das sehen offenbar nicht alle so. «Es hätte noch viel schlimmer kommen können», berichtet eine anonyme Quelle gegenüber der Zeitung The Sun. «Wenn das nach dem Start passiert wäre, hätte der Jet abstürzen können. Der Gepäckträger fühlt sich schrecklich wegen der Sache.» Und das ist nicht alles. Denn auch der Schaden, der entstand, ist nicht ohne. Zwischen 1,5 und 6 Millionen Euro soll er betragen, schätzen Experten.

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