Airbus A220-300 von Air Baltic: Ein Jet dieses Typ hatte ein Triebwerksproblem.

LuftnotlageAirbus A220 von Air Baltic erleidet Triebwerksausfall

Statt in Malaga zu landen, musste ein Airbus A220-300 von Air Baltic nach Bordeaux ausweichen. Der Kapitän meldete einen Triebwerksausfall.

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Eigentlich sollte Flug BT677 von Air Baltic am Mittwochmorgen (12. Februar) von der lettischen Hauptstadt Riga nach Malaga in Südspanien führen. Doch vor der Überquerung der Pyrenäen wechselten die Piloten auf Transpondercode 7700 - das bedeutet Luftnotlage. Der Airbus A220-300 drehte um und landete am französischen Flughafen Bordeaux.

Air Baltic bestätigt den Vorfall und teilte mit: «Während des Fluges meldete der Kapitän einen Ausfall des linken Triebwerks.» Der Flieger sei deshalb nach Bordeaux ausgewichen und dort sicher gelandet. Die Passagiere würden mit einem anderen Flug nach Malaga gebracht. Der betroffene A220 mit dem Kennzeichen YL-AAU ist erst rund zwei Monate alt.

Andere Triebwerksvariante als Swiss

Offenbar sind die Schäden am Triebwerk beträchtlich, wie Bilder zeigen, die aeroTELEGRAPH vorliegen. Es scheinen größere Teile im Inneren des Motors beschädigt worden sein und haben sich auch gelöst.

Als Swiss im vergangenen Herbst nach mehreren Triebwerksausfällen von Airbus A220 alle ihre Flugzeuge dieses Typs zur Inspektion schickte, hatte Air Baltic keine Probleme. Man verwende eine andere Variante des Triebwerks PW1500G von Pratt and Whitney als die Schweizer Lufthansa-Tochter, erklärt Air Baltic damals.

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