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Expansion in Nis

Air Serbia startet Offensive im Süden Serbiens

Die serbische Nationalairline flog bisher nicht nach Niš. Das ändert sich bald. Air Serbia bietet künftig gleich zwölf Routen ab der südserbischen Stadt an.

Air Serbia

Blick auf Niš: Lebendige Industrie- und Handelsstadt.

Niš überließ Air Serbia bisher kampflos der Konkurrenz. Nur Swiss, Ryanair und Wizz Air fliegen regelmäßig in die drittgrößte serbische Stadt. Die Nationalairline konzentriert sich ganz auf ihr Drehkreuz Belgrad.  Doch das ändert sich bald.

Am 15. Juli startet Air Serbia ihre erste Route ab Niš. Schritt für Schritt folgen bis zum 4. August elf weitere neue Strecken, die von der Stadt im Süden Serbiens zu europäischen Zielen führen. Alle werden zwei Mal pro Woche bedient. Mit Frankfurt-Hahn, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Nürnberg, Hannover und Salzburg stehen auch sechs Ziele in Deutschland und Österreich auf dem Programm. Neu angeflogen werden daneben Bologna, Budapest, Göteborg, Ljubljana, Rom und Tivat.

Es fließen Subventionen

Die Offensive von Air Serbia kommt nicht von ungefähr. Die Regierung hatte Anfang Jahr Subventionen in der Höhe von 600 Millionen Dinar oder umgerechnet 5 Millionen Euro für zwölf Routen ab Niš ausgeschrieben. Zwar haben sich diverse Fluglinien interessiert gezeigt. Doch nur Air Serbia gab ein gültiges Gebot ab, wie die Regierung im März erklärte.

Auch sonst expandiert Air Serbia derzeit. Ende Januar hat die serbische Nationalairline bekannt gegeben, dass sie im Juni neun neue Strecken aufnimmt. Sie fliegt dann von Belgrad nach Barcelona, Helsinki, Kairo, Kiev, Krasnodar, Madrid und Rijeka sowie steuert saisonal Nizza und Zadar an. Zudem erhöhte sie die Frequenzen auf wichtigen Strecken wie denen nach Dubrovnik, Paris und Zürich.



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