Sarkozys Flieger: jetzt noch moderner.

Air Sarko One und die Luxusöfen

Das Präsidentenflugzeug brachte Nicolas Sarkozy bisher vor allem eines ein - Häme. So auch die neusten Einbauten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Dieses Mal geht es nur um knapp 2,3 Millionen Euro. Und dennoch erregen die Details wiederum die Gemüter in Frankreich. In seinem Bericht zu den Ausgaben der Präsidentschaft hat der französische Rechnungshof auch Details zum neusten Umbau des Jets des Regierungsoberhauptes offengelegt. Da fielen einmal 310'000 Euros für die Montage von automatischen Jalousien an, der Verschluss einer bestehenden Tür schlug mit 1,2 Millionen Euro zu Buche und der Einbau von zwei Öfen, die nicht nur Mahlzeiten erwärmen, sondern auch grillen können, nochmals 75'000 Euro. Und die Machbarkeitsstudie für diese Erweiterung kostete gleich nochmals 700'000 Euro.

Es sind vor allem die beiden Luxusöfen, die zu reden geben. Doch Nicolas Sarkozys Präsidentenmaschine sorgte von Anfang an für Zündstoff. Als bekannt wurde, dass der Staat für seinen Präsidenten einen gebrauchten Airbus A320-223 zum VIP-Jet umbauen ließ, sproßen die Gerüchte wie Pilze in die Höhe. Sarkozy sei nur das Beste gut genug. So habe er darauf bestanden, dass eine Badewanne eingebaut werde. Auch wurde gesagt, der Rauchalarm habe modifiziert werden müssen, um das Rauchen von Zigarren im Jet zu ermöglichen. Nach Tagen musste der Sprecher Sarkozy beruhigen: Es sei eine normale Dusche, keine Badewanne. Und überhaupt sei der Jet in dem Stil gehalten, der dem Präsidenten eines großen Landes gebühre.

Alte Swissair-Maschine

Sarkozy hatte eine Gebraucht-Maschine gewählt. Den Airbus kaufte er von der Air Caraibes übernommen. Doch auch sie war nicht Erstbestellerin. Zuvor hatte der Jet Swiss gehört, die sie wiederum von der insolventen Swissair übernommen hatte. Aus über 200 Sitzplätzen wurden durch den Umbau rund 60. Die Renovation kostete rund 160 Millionen Euro. Letzten Herbst wurde die Maschine an die Republik Frankreich ausgeliefert.

Der Airbus A330 besitzt ein Doppel-Schlafzimmer mit angeschlossenem Badezimmer gleich hinter dem Cockpit. Daneben steht dem Präsidenten ein Büro zur Verfügung. Es gibt im Jet auch einen Konferenzraum und einen speziellen Ort für Video- und Telefonkonferenzen. Im Hinteren des Flugzeug befinden sich die rund 60 Sitze für die mitreisenden Minister, Politiker und Journalisten. Und dann, nochmals enger gestuhlt, wird die 12-köpfige Crew untergebracht.

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack