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Regionalairline

Air Nostrum reduziert die Flotte deutlich

Die Corona-Krise zwingt auch die spanische Regionalairline zu Kürzungen. Beim Personal will Air Nostrum die Kosten um 25 Prozent drücken. Die Flotte wird erheblich schrumpfen.

Air Nostrum

ATR 72 von Air Nostrum: Fliegt für Iberia Regional.

Bis Ende Januar befindet sich die Belegschaft von Air Nostrum in Kurzarbeit. Selbst eine mögliche Verlängerung dieser Maßnahme ist aber nicht genug, um die spanische Regionalairline aus Valencia aus ihren finanziellen Corona-Problemen zu manövrieren.

Daher erklärte Air-Nostrum-Präsident Carlos Bertomeu dieser Tage gegenüber den Mitarbeitenden und Gewerkschaften, dass man die Arbeitskosten um 25 Prozent senken müsse. Er hoffe, dass man eine Lösung ohne Kündigungen finde, so Bertomeu.

14 Flugzeuge weniger

Zudem soll die Flotte um 14 Flugzeuge schrumpfen, um diese «an den Rückgang der realen Nachfrage anzupassen», erklärte Bertomeu. Derzeit besteht die Flotte offiziell aus 49 Fliegern: elf ATR 72-600, zehn CRJ 100/200, vier CRJ 900 und 24 CRJ 1000. Allerdings wurden etliche der CRJ 100/200 auch vor der Corona-Krise schon längere Zeit nicht mehr genutzt.

Welche Flugzeuge jetzt aussortiert werden, was mit ihnen geschieht und wie der Zeitplan dafür aussieht, sagte Bertomeu nicht. Die ATR 72 sind im Durchschnitt nur rund fünfeinhalb Jahre alt, die CRJ 1000 etwas weniger als acht Jahre. Die CRJ 900 bringen es dagegen auf mehr als 13 Jahre, die CRJ 100/200 sogar auf mehr als 21 Jahre.

Iberia-Flüge selber abdecken

Weiterhin will Air Nostrum mit Leasingfirmen und anderen externen Partnern Verträge neu verhandeln. Die Flüge, die Air Nostrum im Franchise für Iberia durchführt, will sie zudem künftig ausschließlich mit den eigenen Fliegern abdecken und nicht mehr wie bisher teilweise über den irischen Ableger Hibernian oder den maltesischen Partner Medavia.



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