Der Spaceseat wurde 2010 in der Premium Economy eingeführt. Er war tatsächlich sehr geräumig - solange man saß.

Premium EconomyAir New Zealand lässt innovativen Sitz fallen

Der Spaceseat galt als Innovation und wurde gefeiert. Doch zum Schlafen war er unbequem. Deshalb wechselt nun Air New Zealand den Premium-Economy-Sessel aus - als Teil einer Kabinenerneuerung.

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Zum ersten Mal sah eine Premium Economy fast so aus wie eine Business Class. Für die Einführung des Spaceseats in der Zwischenklasse ihrer Boeing 777-300 bekam Air New Zealand vor sechs Jahren denn auch viel Applaus. Wegen ihrer extremen Geräumigkeit wurden die Sitze genauso gelobt wie für die hohe Privatsphäre, die dank der Verschalung und der angewinkelten Anordnung erreicht wurde.

Doch der Spaceseat hatte ein Problem: Der Komfort währte nur im Sitzen, zum Schlafen war er unbequem. Passagiere mussten ihre Beine in eine engen Raum im Vordersitz zwängen, was vor allem für größere Menschen zur Qual wurde. Darum lässt Air New Zealand den Sitz nun fallen und wechselt sie durch einen gewöhnlicheren Premium-Economy-Sessel aus. Die Anpassung ist Teil eines 60 Millionen Euro teueren Programms zur Erneuerung der Kabine der Langstreckenflotte.

Mehr Premium-Sitze

So werden alle Boeing 777-300 – sie fliegen von Auckland nach Los Angeles und dann weiter nach London Heathrow – komplett erneuert. Alle Klassen bekommen dabei neue Sitze. In der Premium Economy stehen statt dem Spaceseat neu Ledersitze wie sie bereits in den Dreamliner eingeführt worden waren. Ihre Zahl wird zudem von 44 auf 54 erhöht. Auch ein neues Unterhaltungssystem wird dabei eingebaut. Der Umbau wird bis Ende 2017 abgeschlossen.

In den Boeing 787 Dreamlinern wird die Zahl der Premium-Sitze ebenfalls erhöht. In der Business steigt sie von 18 auf 27, in der Premium Economy von 21 auf 33.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie wie der Spaceseat aussah und durch welchen Sessel er ersetzt wird.

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