Auch bei der neuseeländischen Airline ist im hauptsächlichen Teil der Flotte ein Eurowhite-Schema angesagt.

Flotte und Netz werden überprüftAir New Zealand erwartet «schwierige Entscheidungen»

Die neuseeländische Nationalairline muss ihre Gewinnprognose nach unten korrigieren. Darum stellt Air New Zealand Netz, Flotte und Kostenbasis auf den Prüfstand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Leistungsdaten sehen eigentlich nach wie vor gut aus. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 beförderte Air New Zealand 8,9 Millionen Passagiere - 4,3 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Vor allem auf Langstrecken und den Routen nach Australien konnte die Fluggesellschaft markant zulegen. Die Auslastung kletterte insgesamt ebenfalls - um 0,1 Prozentpunkte auf gute 83,7 Prozent. Trotzdem macht sich das Management unter seinem Vorstandsvorsitzenden Christopher Luxon Sorgen.

Man sehe aufgrund der bestehenden Buchungen ein schwächeres Umsatzwachstum für die Monate Januar bis Juni voraus, teilte Air New Zealand am Mittwoch (30. Januar) mit. Sowohl inländische Urlaubsflüge als auch Reisen nach Neuseeland würden weniger verkauft als erwartet. Die Folge davon ist, dass die Fluglinie ihre Gewinnprognose um rund 16 Prozent senken muss. Vor fünf Monaten rechnete sie noch mit einem Vorsteuergewinn von 385 bis 495 Millionen Neuseeland-Dollar. Jetzt erwartet sie nur noch ein Plus von 340 bis 400 Millionen, umgerechnet 200 bis 240 Millionen Euro.

Erste Verbindungen gestrichen

«Unsere neueste Prognose beunruhigt uns», so Luxon in der Mitteilung. Deshalb hat er eine grundlegende Analyse angeordnet. Dabei sollen «Netz, Flotte und Kostenbasis» überprüft werden. Eine erste Maßnahme wurde bereits getroffen. Das Kapazitätswachstum fürs Gesamtjahr wurde von sechs auf vier Prozent herunter geschraubt. Erste Verbindungen wurden schon gestrichen.

In einer internen Mail macht Luxon denn auch klar: Man stehe bei Air New Zealand vor «schwierigen Entscheidungen». Noch im August hatte der Chef ganz anders geklungen: «Über die kommenden zwei Jahre rechnen wir mit einem Wachstum der Passagierzahlen um eine Million pro Jahr, um Ende 2020 dann 19 Millionen zu erreichen».

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand ersetzt Airpoints durch neues Treueprogramm

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air China verlängern Partnerschaft bis 2031

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand beschleunigt Check-in mit neuen Selbstbedienungs-Kiosken

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand erhöht Preise wegen teurem Kerosin

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack