Die neuseeländische Nationalairline leidet weiterhin unter den Folgen von Triebwerksproblemen. Zwar erhielt sie im ersten Geschäftshalbjahr (per Ende Dezember) Entschädigungen der Hersteller in Höhe von 55 Millionen Neuseeland-Dollar (rund 31 Millionen Euro). Ohne die Einschränkungen hätte das Ergebnis jedoch um weitere 90 Millionen Neuseeland-Dollar (etwa 50 Millionen Euro) höher ausfallen können, erklärt Air New Zealand.
Air New Zealand verhandelt weiterhin über zusätzliche Ausgleichszahlungen und mehr Planungssicherheit bei den Rückgabeterminen der Triebwerke. Aktuell sind mehrere Flugzeuge außer Betrieb. Vier Airbus A320/A321 Neo und Boeing 787 sollen im Laufe des Jahres 2026 schrittweise wieder in den Dienst zurückkehren.
Wie hoch weitere Entschädigungen ausfallen und wann sie vereinbart werden, sei noch offen, so Air New Zealand. Dies könnte das Jahresergebnis spürbar beeinflussen.