Airbus A350 von Air France: Nachschub ist bestellt.

Weitere zehn Airbus-Jets bestelltAir France zieht A350 dem Dreamliner vor

Die französische Fluggesellschaft beschafft sich als Ersatz für ihre Airbus A380 zehn zusätzliche A350. Allerdings hat sie sich für die kleinere Variante entschieden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mehr Airbus A350 oder mehr Boeing 787 Dreamliner? Anfang November ließ Benjamin Smith noch offen, mit welchem Flieger Air France ihre zehn Airbus A380 ersetzen will. Allerdings kündigte der Chef der Air-France-KLM-Gruppe an, dass in den kommenden Wochen eine Entscheidung fallen wird. Das ist nun geschehen - zugunsten von Airbus.

Der Flugzeugbauer teilte am Mittwochabend (11. Dezember) mit, Air France–KLM habe eine feste Order für zehn weitere Airbus A350-900 unterzeichnet. Insgesamt bekomme die Gruppe damit 38 Flieger des Modells. «Die Rationalisierung und Modernisierung der Flotte ist ein zentraler Bestandteil unserer Bemühungen, unsere führende Position in Europa zurückzugewinnen», sagte Smith. Der Airbus A350 sei dabei ein Kernbestandteil.

A350 für Air France, Boeing 787 für KLM

Air France hatte den ersten A350 im September erhalten und bis Ende November zwei weitere. Vor der aktuellen Bestellung stand die Zahl der bestellten A350-900 für die Franzosen bei 28, nachdem sie mit der Schwester KLM einen Tausch vorgenommen hatten: Die Niederländer übernahmen die Bestellung von Air France für sechs weitere Boeing 787-9 und gaben im Gegenzug ihre Order für sieben A350 an die Franzosen ab.

Mit der Entscheidung für weitere zehn A350 hat Air France nun eine einheitlichere Flotte, die kostengünstiger sein und für operative Effizienz sorgen kann. Allerdings hat sich die Fluggesellschaft erneut für A350-900 entschieden und nicht für die größeren A350-1000, durch die sie bei der Ausflottung der A380 weniger Kapazität verloren hätte.

Zeichen standen gut für A350

Dass Air France den A350 der Boeing 787 vorziehen wird, hatten die aeroTELEGRAPH-Leser übrigens schon Anfang November geahnt. Auf die Frage «Und was glauben Sie, wird Air France wählen?», klickten 91 Prozent von 2656 Lesern an: «Ganz klar: Airbus A350».

Mehr zum Thema

Die französische Fluglinie bekommt insgesamt 28 A350.

Setzt Air France auf mehr Dreamliner oder mehr A350?

Voilà: Der erste Airbus A350 von Air France.

Air France startet mit A350 Flottenerneuerung

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca