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Kurz- und Mittelstreckenflotte

Air France und KLM planen große Flugzeugorder

Der französisch-niederländische Konzern ist auf der Suche nach neuen Kurz- und Mittelstreckenfliegern. In Kürze wird Air France-KLM alle Hersteller zu Angeboten einladen.

KLM

Boeing 737 von KLM: Die Maschinen werden wohl als erste ausgetauscht.

Paris hat bei Air France-KLM noch immer ein Wörtchen mitzureden. Die Regierung Frankreichs hält weiterhin 17,6 Prozent der Aktien. Und so musste Vorstandsvorsitzender Jean-Marc Janaillac kürzlich wieder einmal vor dem französischen Oberhaus antraben, um seine Strategie für den französisch-niederländischen Konzern vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Dabei hat Janaillac angekündigt, dass Air France-KLM in Kürze eine Ausschreibung zur Beschaffung neuer Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge starten wird, wie Wirtschaftszeitung La Tribune berichtet. Hintergrund sei die anstehende Erneuerung der Flotte von Air France, Hop, KLM und Transavia. Der Konzern wird europäische, amerikanische, kanadische und brasilianische Hersteller einladen, Offerten abzugeben, erklärte der Manager.

Austausch ab 2021

Um wie viele Flieger es gehen wird, sagte Janaillac nicht. Doch die ver Konzernairlines betreiben zusammen rund 330 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Selbst wenn nur ein Teil davon ersetzt wird, geht es immer noch um eine Order über Dutzende von Jets. Die Ausschreibung werde noch im ersten Quartal erfolgen, so Janaillac.

Air France-KLM hat bisher weder Airbus A320 Neo noch Boeing 737 Max bestellt. Das liegt auch daran, dass die Flieger für den Europaverkehr erst ab 2021 langsam ausgetauscht werden müssen. Die Boeing 737 von KLM sind im Durchschnitt rund 11,3 Jahre alt, wobei die 737-900 mit 15,9 Jahren am ältesten sind. Bei Air France sind die A319 17-, die A321-100 23 Jahre alt.



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