Ausbruch des Hunga Tonga-Hunga Ha’apai: Folgen in 10.000 Kilometer Entfernung.

Kerosin wird knappAir France und KLM machen nach Ölpest Druck auf Peru

Nachdem tonnenweise Öl ins Meer geflossen ist, schloss die Regierung von Peru eine Raffinerie. Das führt jetzt auch dazu, dass Kerosin im Land knapp wird. Das gefällt Air France und KLM nicht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ein Ereignis in einem 10.000 Kilometer weit entfernten Land hat katastrophale Folgen für Peru. Nachdem auf Tonga am 14. und 15. Januar der Unterwasservulkan Hunga Tonga-Hunga Ha’apai ausgebrochen war, schwappte ein Tsunami bis an die Küste des südamerikanischen Landes. Dort traf er auf einen Öltanker, der vor einer Raffinerie lag und gerade entlud. Die Folge ist eine Naturkatastrophe.

10.400 Fass oder 1,7 Millionen Liter Rohöl flossen ins Meer und bedrohen nun die Natur. Tausende Fische und Pflanzen sind gemäß den peruanischen Behörden schon verendet. Die Regierung in Lima ordnete deshalb umgehend eine Untersuchung an, in deren Fokus auch Raffineriebetreiberin Repsol steht. Dem spanische Konzern wurde befohlen, die Produktion einzustellen, weil sie keine ausreichenden Pläne habe, einen ähnlichen Zwischenfall wie den vom 15. Januar zu bewältigen.

«Dringende Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit»

Das gefällt Air France-KLM nicht. Die Gruppe überlegt sich aktuell, ihre Flüge nach Lima einzustellen. Der Grund: Aktuell gibt es in Peru nur noch Vorräte an Kerosin für wenige Tage. Denn die Repsol-Raffinerie La Pampilla an der Küste nördlich von Lima ist für die Herstellung von 70 Prozent des Flugtreibstoffes im Land verantwortlich.

Inzwischen hat sich die Diplomatie eingeschaltet. Man bringe die «Besorgnis über die Kontinuität der Kerosinversorgung im Land zum Ausdruck», so die Botschaften Frankreichs und der Niederlande in einem Brief ans peruanische Außenministerium. Man bitte «um Ihre besondere und dringende Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit, um die Versorgung» zu gewährleisten «und so die Fortsetzung des Flugbetriebs sicherzustellen», zitiert die Zeitung El Comercio aus dem Schreiben. Die Umweltkatastrophe findet keine Erwähnung.

Auch British Airways und Iberia fliegen nach Lima

Air France und KLM fliegen elf Mal wöchentlichen von Paris und Amsterdam nach Lima. Zum Einsatz kommen auf den Strecken Airbus A350 und Boeing 777. Daneben steuern aus Europa auch Iberia und British Airways die peruanische Hauptstadt an.

Mehr zum Thema

Pipeline-Hack führt in den USA zu Tankstopps

Pipeline-Hack führt in den USA zu Tankstopps

Vorschau auf die von Air France-KLM bestellten Flugzeuge: Airbus A320 Neo von KLM.

Air France-KLM bestellt bis zu 160 A320 Neo - und A350 F

Blick aus Airbus A350 von Air France: Der Kunde namens Christian hob nicht ab - und wollte Entschädigung.

Genervter Kunde trollt Air France und sichert sich Domain

Airbus A320 Neo von Tap am Gate: Wer greift zu?

Air France-KLM verspricht Tap eine zentrale Rolle im Konzern

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack