Embraer 190 von Air France Régional und Logo: Bald als Hop unterwegs?

Bringt Air France die Airline Hop?

Die französische Fluggesellschaft habe den Namen ihrer neuen Regionalairline bereits gewählt, sagen Gewerkschafter. Auch andere Quellen bestätigen dies.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit letztem Herbst arbeiten die Strategen am Hauptsitz in Paris am Projekt Pôle régional français, oder PRF wie es intern genannt wird. Air France will im Regionalverkehr die Ausgaben um 15 Prozent senken und legt deshalb ihre drei Töchter Brit Air (Hauptsitz in Morlaix), Régional (Nantes) und Airlinair (Paris) zusammen. Sie sollen ab Frühjahr unter einer Führung und einer Marke fliegen und dank tieferer Kosten im Kampf gegen die Billigairlines Easyjet und Ryanair wieder Terrain gutmachen. Am 28. Januar wollte das Management von Air France den neuen Namen und Auftritt der Öffentlichkeit vorstellen. Doch nun sickerte er bereits durch. Die vereinigte Regionaltochter soll Hop! heißen, wie die Mitglieder der Gewerkschaft Confédération Française Démocratique du Travail von Brit Air auf ihrem Blog berichten.

Die Information haben die Arbeitnehmervertreter nach eigenen Angaben aus Kreisen der Kommunikationsagentur H erhalten, welche die Marke und die entsprechende Internetadresse im September eintragen ließ. Einer der größten Kunden der Werber ist derzeit Transavia France. Und deren Chef ist Lionel Guérin, der gleichzeitig auch Airlinair vorsteht. Hier schließt sich der Kreis also. Das Wirtschaftsmagazin Challenges bestätigte zudem den neuen Namen und beruft sich dabei auf Kreise innerhalb von Air France.

Europa soll kleiner werden

Auf der möglichen Webseite von Hop! steht jedenfalls bereits ein Slogan, der durchaus zu einer Fluggesellschaft passen würde: «Rendre l'Europe plus petite» (Europa kleiner machen). Das würde auch ganz der geplanten Strategie entsprechen, welche Air France im Regionalverkehr vorsieht. Sie ziele darauf ab, «den Kunden ein neues Angebot zu offerieren, das sich an die Entwicklungen auf dem Markt und bei der Konkurrenz anpasst und attraktiver für Geschäfts- und Freizeitreisende ist - sowohl in Inland als auch in Europa», teilte Air France bei der Bekanntgabe der Fusionspläne im letzten Herbst mit.

Heute betreiben Brit Air, Régional und Airlinair zusammen 93 Flugzeuge. Der zukünftige Regionalanbieter wird nur noch mit 86 Maschinen operieren. Wegen der Flottenreduktion fallen 59 Pilotenstellen und sechs Jobs in der Kabine weg. Die neue Fluggesellschaft soll bereits 2015 ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften. Allez hop!

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier