Briefmarken zu Ehren von Hugo Chavez: Venezuela zerfällt, die Regierung versucht die Lage mit Personenkult zu beschönigen.

Zu gefährlichDelta, Air France und Iberia meiden Venezuela

Immer weniger Airlines fliegen nach Venezuela. Weil die Lage sich an diesem Wochenende zuspitzte, strichen nun auch Air France und Iberia Flüge nach Caracas.

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Die Lage ist angespannt und sie ändert sich schnell. Nur innerhalb weniger Tage reduzierte sich die Zahl der grossen Fluglinien, die noch nach Venezuela fliegen, vorübergehend um ein Drittel von neun auf sechs. Delta gab bekannt, den letzten Flug in die Hauptstadt Caracas am 17. September durchzuführen. Und Air France und Iberia streichen Flüge in das Land zumindest kurzfristig.

Iberia strich einen Flug am heutigen Sonntag (30. August) aus Sicherheitsgründen kurzfristig und gab an, frühestens am Mittwoch wieder nach Venezuela zu fliegen. Air France strich Flüge von Sonntag bis Dienstag. Grund für die neuen akuten Sicherheitsbedenken der beiden Airlines: Die Lage in Venezuela droht zu eskalieren.

Präsident Nicolas Maduro hat vor der Wahl zu einer verfassungsgebenden Versammlung am Wochenende alle Demonstrationen verboten. Ein Oppositionsbündnis ruft dennoch zu Massenprotesten zur «Einnahme von Venezuela» auf. Die US-Regierung hat Familien von Diplomaten aufgefordert, das Land zu verlassen. In den vergangenen Monaten starben schon mehr als hundert Menschen bei Protesten.

Lufthansa stoppte 2016

Viele Fluggesellschaften meiden das unter einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise leidende Land bereits. Neben mangelnder Sicherheit und sinkenden Buchungszahlen haben sie wegen strikter Devisenkontrollen auch seit Jahren Probleme, Einnahmen aus dem Land in Dollar einzutauschen. So fliegt die Lufthansa seit Juni 2016 nicht mehr nach Venezuela. Die kolumbianische Airline Avianca kündigte am Mittwoch (26. Juli) an, ihre Verbindungen aus Sicherheitsbedenken ab dem 16. August auszusetzen.

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