Wenn es in den Air France-Fliegern so sauber aussieht, dann könnten demnächst die Passagiere ihren Teil dazu beigetragen haben.

Bitte aufräumen!

Air France will mit der Konkurrenz der Billigflieger Schritt halten - und dafür müssen wohl bald auch die Passagiere mit anpacken.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Bitte hinterlassen Sie ihren Platz so, wie Sie ihn vorfinden möchten» - diesen Satz - so oder so ähnlich - könnten Passagiere von Air France demnächst nach der Landung hören. Um Geld zu sparen, dürfte die Airline die Reisenden bald bitten, ihren Müll selbst wegzuräumen. Denn: Die Fluggesellschaft will sich der Konkurrenz durch Ryanair, Easyjet & Co. stellen und plant ein eigenes Low-Cost-Angebot. Von vier Flughäfen ausserhalb von Paris sollen demnächst billige Strecken nach Deutschland, Russland und in Urlaubsländer wie Spanien und Italien angeboten werden.

Auf den neuen Low-Cost-Strecken, die von Nizza, Marseille, Bordeaux und Toulouse aus starten, wird es dann etwas anders zugehen als bisher bei der Airline üblich. Im Gegenzug für eine leichte Gehaltserhöhung müssen die Piloten und Flugbegleiter längere Flugzeiten auf sich nehmen.

Mehr Flugstunden

Bisher sind es 560 Stunden im Jahr, demnächst sollen es 650 sein - allerdings immer noch wesentlich weniger als etwa beim Billigflieger Easyjet. Dort sind es im Schnitt 750 Stunden. Und: Die Zeit zwischen Landung und neuem Abflug soll auf 30 Minuten verkürzt werden, um dieses Ziel zu erreichen. Dafür hat Air France-CEO Pierre-Henri Gourgeon laut der Nachrichtenagentur Bloomberg unter anderem vor, das Reinigungspersonal am Boden abzuschaffen.

Die Kabinen-Crew hat allerdings keine Lust, das Aufräumen zu übernehmen, glaubt man Vertretern der Gewerkschaft, die in die Air France-Pläne involviert ist. Und auch wenn es bei der Airline noch heisst, am Service werde man nicht sparen, so dürfte das doch in einer kleinen Bitte an die Passagiere münden: Bitte aufräumen.

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin