Air India, Indien.

Air-Bubble-ProgrammIndien will Luftfahrt-Blase mit Deutschland

Indien genehmigt erste internationale Flüge. Abkommen gestatteten Verbindungen nach Deutschland, Frankreich und in die USA - doch es gibt Einschränkungen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In Indien wird es bald wieder erste internationale Flüge geben. Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie Ende März starten im südasiatischen Land nur Inlandsflüge. Die indische Zivilluftfahrtbehörde verkündete dieser Tage, dass es noch in diesem Monat erste Flüge nach Deutschland, Frankreich und in die Vereinigten Staaten geben wird.

In Abkommen mit dem Namen Air Bubble habe Indien mit diesen Ländern gegenseitige Flüge vereinbart, berichten lokale Medien. Von indischer Seite wird Air India vom 22. Juli bis zum 31. August die Flüge durchführen. Die Nationalairline wird dabei wöchentlich 30 Mal nach Nordamerika fliegen, vier Mal nach Frankfurt am Main sowie drei Mal nach Paris.

Lufthansa soll auch fliegen

Ebenfalls bis zum 31. August wird United Airlines insgesamt 18 Flüge zwischen den USA und Indien durchführen. Air France sieht 28 Flüge zwischen Frankreich und Indien zwischen dem 18. Juli und dem 1. August vor. Laut der Zeitung Times Of India verhandelt Indien mit Lufthansa auch über Flüge von und nach Deutschland.

Lufthansa begrüßte auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH den Plan, ausländischen Airlines Flüge nach Indien zu erlauben. «Dies würde dazu beitragen, die derzeit starke Nachfrage indischer Bürger nach diesen Flügen zu bedienen», so ein Sprecher. Man prüfe die neuen Regeln und sei im Austausch mit deutschen und indischen Behörden. Rückführungsflüge von Indien nach Deutschland führe man bereits ab Delhi, Mumbai und Bangalore durch.

Nicht für normale Touristen

Gewöhnliche Flüge wie in Zeiten vor Corona werden in der Air Bubble nicht stattfinden. Hauptsächlich ist das Abkommen für Rückholflüge gedacht. So dürfen auf diesen Flügen Ausländer nur in ihr Heimatland zurückfliegen - ein Deutscher darf somit etwa nicht von Deutschland nach Indien reisen, aber umgekehrt. Ausnahmen gelten für einige Spezialfälle wie Diplomaten sowie nach Europa für Personen, die dort einen festen Wohnsitz haben.

Mehr zum Thema

Airbus A320 mit doppelter Bereifung am Hauptfahrwerk: Spezielle Version für ehemalige Indian Airlines.

Der A320, den Airbus speziell für Indien baute

Sonnenuntergang über Indien: Etwa 50 Prozent des Luftraums bisher gesperrt.

Indien öffnet seinen Luftraum

Smartphone im Flugzeug: Künftig kann man es auch über Indien nutzen.

Jetzt kann man auch über Indien surfen

ticker 100 jahre lufthansa

XXL-Kranich auf D-AIMH: Lufthansa hat Airbus A380 mit Jubiläumslackierung nach München geholt

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies