Flugzeug von Air Berlin: Bessere Verhandlungsposition beim Leasing?

Neue AllianzenAir Berlin verhandelt offenbar mit HNA und Delta

Der neue Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann muss sparen, um die angeschlagene Airline wieder auf Kurs zu bringen. Dabei könnte ein Partner aus Übersee helfen.

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Air Berlin ist 2016 tiefer ins Minus gerutscht und auch der Start ins Jahr 2017 war nicht erbaulich. Die Airline fliegt nur noch mit Hilfe von Etihad. Nun sucht der neue Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann offenbar nach weiteren Allianzen. «Er will sich mit Hilfe des Hauptaktionärs Etihad aus Abu Dhabi entschulden und einen neuen Partner aus Übersee gewinnen», erklärte ein Insider gegenüber dem Magazin Wirtschaftswoche.

Erste Kontakte soll es dem Informanten zufolge zu Delta Air Lines aus den USA und der chinesischen HNA Group geben. Die Investmentgruppe ist gerade zur größten Aktionärin der Deutschen Bank aufgestiegen und weltweit an Fluggesellschaften und Luftfahrtunternehmen beteiligt, unter anderem an Air-Berlin-Partner Hainan Air.

Sparen durch gemeinsame Leasing-Verträge

Die Partnerschaft soll das Ergebnis von Air Berlin laut Wirtschaftswoche um bis zu 300 Millionen Euro verbessern. Die Hälfte davon sollen gemeinsam verhandelte Leasing-Verträge bringen, heißt es. «Da haben wir mit einem Partner, der ein paar hundert Flugzeuge hat, einen anderen Hebel als heute mit 75 Flugzeugen», so der Insider.

Das Magazin nennt auch noch zwei weitere Punkte, an denen Winkelmann sparen will: Zum einen bei Reservierungssystemen wie Amadeus , wo Air Berlin deutlich mehr zahle als andere Fluglinien. Zum anderen sollen klassische Einsparungen und höhere Flugpreise durch weniger Sonderangebote weitere 100 Millionen Euro einsparen.

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