Ehemaliger Flieger von Air Berlin: Die Airline verkleinert die Flotte - und mietet gleichzeitig Kapazität an.

Wet-LeaseAir Berlin muss Flugzeuge mieten

Air Berlin schrumpft die eigene Flotte und vermietet 38 Jets an Lufthansa. Trotzdem muss die deutsche Fluggesellschaft nun selbst Flieger bei Condor und Go 2 Sky mieten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Air Berlin baut gerade kräftig ab. Die Flotte wird im Rahmen der Konzentration auf das klassische Netzwerkgeschäft von 136 auf 75 Flieger verringert. Dabei spaltet die deutsche Fluggesellschaft nicht nur ihr Ferienfluggeschäft ab und überträgt es an die neu aufgestellte Niki in Wien, sondern vermietet auch 38 Flugzeuge langfristig an die Konkurrentin Lufthansa.

Doch offenbar hat die Fluggesellschaft als Folge der Schrumpfkur plötzlich selbst zuwenig Flieger - zumindest kurzfristig. Sie muss nämlich vorübergehend selbst Flugzeuge von anderen Airlines mieten. Seit vergangener Woche fliegt ein Airbus A320 von Condor für Air Berlin ab Berlin Tegel nach Düsseldorf, München, Fuerteventura und Santa Cruz de La Palma, wie Leser von aeroTELEGRAPH beobachtet haben.

Wie lange ist «temporär»?

Zudem ist eine Boeing 737-800 der slowakischen Go 2 Sky für Air Berlin im Einsatz und verbindet Stuttgart mit Berlin Tegel, Catania, Hamburg, Malaga und Palma de Mallorca. Die Fluggesellschaft bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH «den temporären Wet-Lease» der beiden Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Über die Dauer des Vertrages will sich Air Berlin aber nicht äußern.

Mehr zum Thema

Belair-Flieger: Wird doch noch alles gut?

Belair muss noch etwas weiterfliegen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca