Flugbegleiterin in einem Airbus A320 von Air Asia: Der asiatische Markt ist so gut wie ausgereizt.

Air Asia greift Emirates & Co. an

Golf-Airlines setzen die Konkurrenz auf der ganzen Welt unter Druck. Aus Asien kommt nun der Gegenangriff.

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Vor zwei Jahren hat die Air-Asia-Tochter Air Asia X die Strecke von Kuala Lumpur nach Abu Dhabi aufgegeben - nach nur drei Monaten. Offenbar war das Angebot für die Fluggesellschaft damals noch nicht wirklich profitabel. Die einzige Destination im Nahen Osten, die sie momentan ansteuert, ist Teheran. Die Aufnahme der Route nach Doha in Qatar ist geplant. Doch nun setzt Air-Asia-Chef Tony Fernandes wieder voll auf die Region. Asien sei weitgehend abgedeckt. «Wir wollen ein Drehkreuz im Nahen Osten als Teil unserer Zehnjahres-Strategie», so Fernandes gemäß der Zeitung The National. Dafür will er eine neue Tochter gründen. Die Nachfrage für einen weiteren Billiganbieter in der Golfregion sei da. «Der Schlüssel ist, wirklich billige Preise zu bieten, die es so in der Gegen noch nicht gibt.»

Wie man sich von den schon bestehenden Anbietern Flydubai, Air Arabia oder RAK Airways unterscheiden will: Die Passagiere sollten für eine Tasse Kaffee von Doha nach Dubai fliegen können und dafür nicht mehr zahlen als für ein Taxi. Wie die Zeitung The Star berichtet, hat Air Asia schon Gespräche mit potenziellen Partnern für das Projekt begonnen. Namen nennt Fernandes allerdings nicht. Ebenso wenig wie eine mögliche Basis für die Airline. Die Gespräche seien erst in der Anfangsphase so der Firmenchef.

Sparen bei den Steuern

Neben einem neuen Markt, in den Air Asia einsteigen will, hätte das Angebot noch einen weiteren Vorteil. In den letzten Jahren hat die Fluglinie im Zuge der Emissionssteuern, die sie für die Flüge entrichten muss, einige Ziele wie Paris oder London vom Flugplan entfernt. Die Gebühren richten sich nach der Länge der Strecke. Ein kürzerer Weg mit einem Zwischenstopp in der Golfregion böte da Sparpotenzial. Und zudem könnte man so Anbietern wie Emirates Wasser abgraben.

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