Bombardier CS300: Für Asien zu klein.

Herbe Enttäuschung für Bombardier

Noch vor kurzem lobte Air Asia die neue C-Series in den höchsten Tönen. Nun will sie das neue Flugzeug doch nicht kaufen - vor allem aus einem Grund.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es sind Worte, die in den Ohren der Manager von Bombardier wie himmlischer Schall geklungen haben müssen. «Es ist ein eindrückliches Flugzeug», sagte Air-Asia-Chef Tony Fernandes Mitte Juli an der Luftfahrtmesse Farnborough über die CS300. Man fühle sich gut damit. Auch die Kabinenbesatzung und die Ingenieure hätten ein gutes Gefühl. «Der Vorteil ist, dass die C-Series an viele Flughäfen fliegen kann, wo wir derzeit nicht hin können», so der Airline-Manager. Und dann sei da auch noch der Preis. «Sehr günstig», sei das neue Flugzeugmodell des kanadischen Flugzeugbauers. Bis zu hundert Stück des Fliegers wollte Air Asia damals allenfalls kaufen.

Aus dem Großauftrag wird nichts. Gegenüber dem Fachportal Aviation Week erklärte Fernandes, man schließe nun aus, die C-Series zu kaufen. In Südostasien seien Landerechte knapp. Daher brauche es eher größere Flugzeuge. Die CS300 reicht da nicht, selbst mit etwas mehr Kapazität. Bombardier versuchte mit einer Spezialversion, den asiatischen Billigflieger vom CS300 zu überzeugen. Statt der eigentlich geplanten 145 Plätze warben die Kanadier für eine Version mit 160 Sitzen. Dazu wären die Beinfreiheit und die Dicke der Sitze verringert worden. Zugleich wäre aus Sicherheitsgründen eine zusätzliche Tür eingebaut worden.

Doch lieber Airbus

Air Asia will nun statt auf Bombardier weiter auf den Stammlieferanten Airbus setzen. Man überlege sich, aus der laufenden Bestellung von Airbus A320 einige Stück in A321 umzuwandeln. Das Flugzeug des europäischen Herstellers fasst 185 bis 220 Passagiere und ist damit deutlich größer als die Spezialversion der Kanadier. In Montreal versucht man dennoch, noch neue Kunden für die vergrößerte CS300 zu finden. Mehr als Achtungserfolge hatte man damit aber bislang nicht. Immerhin schaut sich Easyjet derzeit die CS300 an.

Mehr zum Thema

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

ticker-bombardier-neu

Bombardier und Rolls-Royce erweitern Zustandsüberwachung für Global-Reihe

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 nach Asien aus

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil