Der Rumpf des A320 von Air Asia: Er bleibt wohl für immer auf dem Boden der Javasee.

Absturz von Air AsiaComputerpanne auf Flug QZ8501?

Gab es auf Flug QZ8501 Schwierigkeiten mit den Flugunterstützungscomputern? Das besagt ein Medienbericht zum Absturz des Airbus A320 von Air Asia.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Ein großer Teil des Wracks des abgestürzten Airbus A320 von Air Asia wird wohl für immer auf dem Grund der Javasee bleiben. Denn die indonesische Armee hat die Bergungsarbeiten abgebrochen, nachdem ein Seil gerissen war. Die Truppen wurden abgezogen. Die Ermittler gehen ungeachtet dessen ihrer Arbeit nach. Und offenbar haben sie Probleme bei den Flugunterstützungscomputern (englischer Fachbegriff: Flight Augmentation Computer) ausgemacht, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei unabhängige Quellen schreibt.

Die Flugunterstützungscomputer können keinen Absturz verursachen. Sie sind im A320 doppelt vorhanden und hautsächlich dafür da, die Ruder zu steuern. Sie können so die Cockpit-Crew unterstützen und Fehleingaben korrigieren. Ohne die elektronische Hilfe sind die Piloten ganz auf ihre manuellen Fähigkeiten angewiesen. In den schwierigen Wetterbedingungen, die zum Zeitpunkt des Absturzes von Flug QZ8501 herrschten, war das sicherlich herausfordernd. «Es scheint gewisse Probleme mit den Computern gegeben zu haben», so eine Quelle zu Reuters.

Schon vor dem Absturz Probleme mit den Computern

Auch das indonesische Magazin Tempo berichtete, dass es in den Wochen vor dem Absturz Probleme mit den Flugunterstützungscomputern des später abgestürzten A320 gegeben habe. Gemäß Reuters ist man nach der Analyse des Stimmenrekorders und des Flugschreibers auf die Spur der Computer gekommen. Die Hilfen hätten einen allfälligen Strömungsabriss verhindern können.

Noch immer ist es aber viel zu früh, um zu sagen, was wirklich zum Absturz von Flug QZ8501 geführt hat. Bislang gibt es nur eine Sammlung von Indizien.

Mehr zum Thema

ticker-air-asia

AirAsia erlaubt Crews das Tragen des Hijabs auf allen Flügen

ticker-air-asia

Air Asia plant Drehkreuz in Bahrain - und denkt über bahrainische Airline nach

ticker-air-asia

Air Asia-Mutter verhandelt über Einstieg bei Vietravel Airlines

ticker-air-asia

Air Asia spricht mit Comac über die C919

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack