Fokker-50-AirlineAir Antwerp macht dicht

Die belgische Regionalairline flog mit Fokker 50 ab Antwerpen. In der Pandemie musste sie schon mehrfach den Betrieb stoppen - jetzt ist endgültig Schluss bei Air Antwerp.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die kleine belgische Fluggesellschaft nahm vor nicht einmal zwei Jahren den Betrieb auf. Nun muss Air Antwerp wieder schließen und wird aufgelöst. Dies berichtete zuerst die Nachrichtenagentur Belga.

Am Freitagabend (11. Juni) meldete sich die Fluggesellschaft dann selber und bedankte sich bei Twitter in einer kurzen Verabschiedung bei Passagieren, Partnern und Flughäfen. Air Antwerp flog zwischen Antwerpen und dem Flughafen London City. Wegen der Corona-Pandemie musste sie mehrfach ihren Flugbetrieb pausieren.

Flotte aus Fokker 50

Die Regionalfluggesellschaft setzte eine über 30 Jahre alte Fokker 50 als einziges Flugzeug ein und war damit eine Besonderheit. Denn mit dem Flugzeugmodell zu fliegen ist aufgrund eines Mangels an Betreibern inzwischen nahezu unmöglich geworden.

Erst vor etwa einem Monat mottete Air Antwerp, aufgrund schlechter Aussichten in der Covid-19-Pandemie, ihr Flugzeug in Schweden ein. Zu dem Zeitpunkt wurde ein erfolgreicher Neustart der Airline bereits als unwahrscheinlich gesehen.

Mehr zum Thema

Die ehemalige Fokker 28 Flotte von Canadian Regional am Flughafen Saskatoon: Die Flugzeuge wurden zerlegt.

Eine ganze Flotte Fokker F28 verrottete 20 Jahre in Kanada – jetzt kommt der Schredder

ticker-qantas

Qantas ersetzt ihre Fokker 100 durch Embraer E190

Fokker 100 der Slowakei. Zwei ...

Nur noch zwei Fokker 100 sind in Europa unterwegs - und auch das nur sporadisch

Vorschau auf den Wasserstoffflieger von Fokker Next Gen: So soll er aussehen, ...

Air Baltic arbeitet an neuer Wasserstoff-Fokker mit

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier