Drehkreuz für Afrika: Air Algérie prüft, ob in Algier ein Hub errichtet werden kann

Algier als Drehkreuz für Afrika

Besserer Service und neue Jets sind nicht genug. Nach dem Vorbild in Dubai prüft Air Algérie die Schaffung eines Drehkreuzes zwischen Afrika und Europa.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Mit einem Vierjahresprogramm will sich die algerische Fluggesellschaft fit trimmen. Eine Flottenerneuerung und eine Verbesserung des Services standen bisher im Fokus. Im Interview mit dem nationalen Radiosender lancierte Vorstandschef Mohamed Salah Boultif nun eine weitere Idee. Ganz nach dem Vorbild der Golf-Airlines wie Emirates, Etihad oder Qatar will er den Hauptstadtflughafen in Algier zu einem Hub ausbauen. Und dabei von der sechsten Freiheit in der Luftfahrt profitieren. Sie ermöglicht es den Fluggesellschaften, Passagiere aus einem anderen Land via eigenes Drehkreuz in ein Drittland zu befördern.

«Die Airlines am Golf haben kaum einen Heimmarkt. Sie haben ein Geschäftsmodell entwickelt, um von Transitpassagieren zu leben», erklärt Boultif. Diese Strategie werde nun für Algerien geprüft. Algier soll als Drehkreuz zwischen Europa, dem Nahen Osten sowie Afrika funktionieren. Dabei setzt Boultif vor allem auf den wachsenden Markt in Afrika. Darum erhöht Air Algérie seine Flüge in die senegalesische Hauptstadt Dakar, in die nigersche Hauptstadt Niamey, in die mauretanische Hauptstadt Nouakchott sowie später in die Elfenbeinküste nach Abidjan. Zusätzlich werden weitere Ziele in Afrika geprüft. Auf diesen Routen sollen auch die drei neuen zusätzlichen Mittelstrecken-Flugzeuge eingesetzt werden, welche der Vierjahresplan vorsieht.

New York statt Peking

Über die Klippe springen könnte dafür die Route von Algier nach Peking. Die Geschäftsleitung beobachte diese mit Argusaugen. Air Algérie fliegt diese Strecke mit chronisch schlechter Auslastung. Boultif macht dafür die starke Konkurrenz verantwortlich, welche den Verkehr via eigene Drehkreuze lenke. Und meint damit seine Vorbilder am Golf. Gern gesehen in Algier wäre die Eröffnung der Verbindung nach New York. Dafür muss allerdings erst ein Abkommen zwischen den beiden Regierungen in Algerien und den USA unterzeichnet werden.

Mehr zum Thema

Start vom Dubai International Airport (hier zu in einem Airbus A380 von Emirates): Der israelische Geheimdienst hat ein Problem mit dem Flughafen.

Emirates und Flydubai nehmen Flugbetrieb ab Montagabend langsam wieder auf

ticker-emirates

Emirates verlängert den Flugstopp um 24 Stunden

airbus a321 lr etihad airways dus

Diese Flugzeuge von Emirates, Etihad und Qatar Airways sitzen in Deutschland, der Schweiz und Österreich fest

ticker-emirates

Emirates und Flydubai verlängern Flugstopp um weitere 24 Stunden

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack