Aigle Azur: Angriff auf Skyteam

Bisher war das Mittelmeer die Domäne der Fluglinie. Nun greift sie Air France und Aeroflot an - mit Flügen nach Russland.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mali, Portugal, Tunesien und vor allem Algerien. Das waren bislang die Länder, auf die sich die französische Fluggesellschaft im Linienverkehr fokussierte. Im Chartergeschäft konzentrierte sie sich auf Städte- und Badeziele in Europa, der Türkei und Ägypten. Doch nun überrascht sie die gesamte Branche und kündigt Flüge in eine ganz andere Weltgegend an. Aigle Azur habe von den Behörden schon vor geraumer Zeit die Bewilligungen für Flüge zwischen Frankreich und Russland erhalten, meldet die französische Wirtschaftszeitung La Tribune. Der russische Transportminister bestätigte inzwischen die Meldung. Ab Juli oder August wird Aigle Azur daher Paris Orly und Nizza mit Moskau verbinden. Der Wunsch ist, die Strecken täglich mit einem Airbus A320 oder A319 zu bedienen.

Der Schritt ist ein direkter Angriff auf Air France und Aeroflot, die im Luftfahrtbündnis Skyteam vereint sind. Sie decken die beiden Strecken derzeit als einzige ab und stimmen ihr Angebot aufeinander ab. Das erlaubt gute Preise. Die Nachfrage zwischen Russland und Frankreich ist groß, da vor allem im Sommer viele wohlhabende Russen gerne Ferien an der französischen Mittelmeerküste verbringen. Aigle Azur plant die Offensive gegen die beiden Marktführer indes nicht ganz alleine. Sie verhandelt mit der russischen Transaero über ein Codeshare-Abkommen für die Verbindungen zwischen Frankreich und Russland. Und sie plant auch eine Vereinbarung zur gegenseitigen Verkaufsvertretung.

Chinesische Aktionäre

Aigle Azur wurde nach dem Krieg als erste Fluggesellschaft Frankreichs gegründet. Heute zählt sie eine Flotte von 13 Fliegern, zwölf davon sind Airbus einer eine ATR72. Sei letztem Januar ist die chinesische Hainan mit 49 Prozent beteiligt.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies