Die heutige TN-AJW: Hier noch zu als LZ-LDU bei Bulgarian Air Charter.

32 und 33 Jahre altAfrikanische Fluglinie holt sich McDonnell Douglas MD-82 aus Europa

Canadian Airways Congo hat sich zwei McDonnell Douglas MD-82 aus Bulgarien besorgt. Trotz des hohen Alters der Flieger wird die Flotte mit ihnen jünger.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

1991 übernahm Alitalia eine fabrikneue McDonnell Douglas MD-82. Im selben Jahr wurde aus der sozialistische Volksrepublik Kongo die Republik Kongo. 33 Jahre später hat die MD-82 im zentralafrikanischen Land eine neue Heimat gefunden – bei Canadian Airways Congo.

Die MD-82 war 22 Jahre lang im Dienst der italienischen Staatsairline, bevor sie 2013 zur Flotte von Bulgarian Air Charter stieß. Nach zehn Jahren wurde das Flugzeug im September 2023 aussortiert und auf dem Flughafen Sofia eingelagert. Am 20. November 2024 erfolgte der Überführungsflug zum Flughafen Brazzaville Maya-Maya mit Zwischenstopp im algerischen Tamanrasset.

Flugzeuge kommen aus Bulgarien

Das Flugzeug mit der Kennung TN-AKP ist bereits die zweite MD-82, die Canadian Airways Congo in diesem Jahr in ihre Flotte aufgenommen hat. Bereits im Juli sicherte sich die Fluggesellschaft eine MD-82, ebenfalls aus dem Bestand von European Air Charter, der früheren Bulgarian Air Charter. Das Flugzeug ist 1992 ausgeliefert worden und trägt heute das Kennzeichen TN-AJW.

Mit diesen beiden MD-82 geht die Fluglinie auf den ersten Blick einen ungewöhnlichen Weg zur Flottenmodernisierung. Doch im Vergleich zur bisherigen Flotte von Canadian Airways Congo bedeuten der 32-jährige und der 33-jährige Jet durchaus eine Verjüngung. Bislang setzt die Airline nämlich auf eine fast 43 Jahre alte Boeing 737-200 (TN-AIX), eine 36 Jahre alte MD-83 (TN-AJT) und eine 40 Jahre alte MD-82 (TN-AJL).

Tribut an seine Heimat

Gegründet wurde Canadian Airways Congo 2003 von Ali El Husseini, einem Kanadier mit libanesischen Wurzeln, der Mitte der 1980er-Jahre als Pilot nach Afrika ging. Er hatte den Plan, eine Fluglinie zu gründen, aber politische Unruhen ließen ihn nach Kanada zurückkehren und eine Stelle bei Air Montreal antreten.

2003 wurde die Republik Kongo befriedet und El Husseini zog es zurück in seine Wahlheimat, wo er Canadian Airways Congo gründete. Mit dem Namen wollte El Husseini seiner kanadischen Heimat danken, die ihm den Einstieg in die Luftfahrt erst ermöglicht hatte. Nach Gesprächen mit der kanadischen Botschaft erhielt er die offizielle Erlaubnis, sowohl den Namen als auch die Abkürzung Canair Congo zu verwenden.

Mehr zum Thema

Die MD-81 mit der Kennung YV1240 von Laser Airlines: Hier in einem Video aus dem Jahr 2016.

Die letzte Betreiberin der McDonnell Douglas MD-81 kommt aus Venezuela

Die Swissair fliegt in den 1970er Jahren weitere Flugzeugtypen wie die DC-9 oder CV-990 Coronado.

MD-82 - das Erfolgsmodell, das bis heute fliegt

McDonnell Douglas MD-82 von Bulgarian Air Charter: Im Sommer in Linz zu Gast.

Bulgarian Air Charter startet in Linz

Und das Schiff bei Tag.

Eine Flussreise zu Dandies, Pygmäen und Affen im afrikanischen Urwald

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack