Helfer bergen Wrackteile der Unglücksmaschine

Fehler schon vor dem Flug?

Bei den Ursachen der Air-France-Katastrophe im vergangenen Mai deutet vieles auf menschliches Versagen hin - nicht nur im Cockpit.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Dreieinhalb Minuten dauerte der Absturz des Air France-Fluges AF 447 vor etwas mehr als zwei Jahren. Nach einem Strömungsabriss stürzte die Maschine aus 11600 Metern Höhe in den Atlantik. So viel haben die Experten, die die Blackbox des Fluges auswerten, schon herausgefunden. Was die Gründe für den Absturz betrifft, sind die Angaben noch weniger genau. Nur eines kristallisiert sich heraus: Immer mehr deutet darauf hin, dass die Schuld zu einem grossen Teil auch bei der Crew lag. Und bei denen, die sie ausgebildet haben.

"Die meisten Zwischenfälle, die mit einem Strömungsabrisse zusammenhängen, passieren bei einer Höhe, in der man noch genug Raum hat, sich wieder zu fangen", so Mike Coker, erster Sicherheitspilot von Boeing auf einem Sicherheitskongress in Istanbul. "Aus Zwischenfällen werden Unfälle, wenn die Crew das nicht schafft, nachdem die Warnung über den Stömungsabriss eintritt."

Wenn das also passiert, sei ein grosser Grund dafür ungenügendes oder schlechtes Training der Crew. Normalerweise findet das Training auf einer Höhe zwischen 1000 und 4000 Metern statt - wie sich am Falls des AF 447-Unfalls zeigt, kann ein Strömungsabriss aber auch auf einer weit grösseren Höhe vorkommen.

Das Training neu überdenken

Er fordert daher, das Training neu zu überdenken - den Fokus eben nicht mehr nur auf einen minimalen Hähenverlust zu lenken.

"Bei einem Strömungsabriss wird bisher mit maximaler Beschleunigung und minimalem Höhenverlust trainiert", so Coker. Daher versuche man immer als erstes, am Winkel zu arbeiten, die Nase des Flugzeugs wieder nach oben zu bekommen. Stattdessen solle man aber auch auf die Triebwekre acht. Diese, so der Experte, würden in einer grossen Höhe ganz anders - langsamer - reagieren. Alle das müsse in Zukunft bei Training der Piloten beachtet werden.

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin