Flugzeug der Abyssinian Flights Services: Dürfen nur wenig Passagiere transportieren.

Aufstand der Privatairlines

Äthiopiens private Airlines beklagen sich über die unfaire staatliche Konkurrenz. Nun reagiert die Regierung.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die weitreichenden Pläne gab die Behörde für zivile Luftfahrt Äthiopiens Anfang Juli bekannt. Regierungsmitglieder hatten sich zuvor mit verschiedenen Vertretern aus der Branche getroffen. Ziel ist laut dem Direktor der Behörde, Wosenyeleh Hunegnaw, die Luftfahrt sicherer, effizienter und verlässlicher zu machen. Dazu habe man bereits in den vergangenen Jahren viele Massnahmen ergriffen. Unter anderem habe man neue Richtlinien für den Flugverkehr geschaffen. Mit den jetzigen, zusätzlichen Schritten plant Addis Abeba, die Zahl der privaten Anbieter von 21 auf 30 zu erhöhen.

Doch die privaten Airlines kochen vor Wut und sind mit den Vorschlägen nicht zufrieden. Sie beklagen sich über unfaire Bedingungen, die dazu dienen, die staatliche Ethiopian Airlines zu bevorzugen. So erhalten sie an Flughäfen lediglich einen Schalter, während Ethiopian den Rest bekommt. Zudem sind sie per Gesetz dazu verdammt, höchstens 20 Passagiere zu transportieren. Ein Fakt, den die private Konkurrenz massiv benachteiligt. Zwar soll mit den neuen Regeln die Maximalzahl für Passagiere auf 50 erhöht werden. Doch das ist den privaten Fluggesellschaften nicht genug. «Es soll überhaupt keine Restriktionen geben», sagte Gizaw Solomon, Chef der Fluglinie Abyssinian Flights Services gegenüber der Zeitung Addis Fortune. Nicht erlaubt ist es den Privatairlines auch, eigene Hangars zu bauen oder den von Ethiopian zu benutzen. Sie sind daher dazu verdammt, ihre Wartung ins Ausland zu vergeben, was teuer kommt. Die meisten Privatanbieter führen derzeit keine Linienflüge durch, sondern lediglich Charter.

Übermacht des Staates

Derzeit hat Ethiopian einen Marktanteil von 90 Prozent. Ziel der neuen Richtlinien der Regierung ist es, die Beziehungen zwischen den Behörden und den privaten Branchenvertretern zu verbessern. An den Verhandlungen über die neuen Massnahmen nahmen neben den Aufsichtsbehörden die nationale Fluglinie Ethiopian Airlines, der Flughafenbetreiber The Ethiopian Airport Enterprise, Vertreter der Ministerien, aber auch Repräsentanten ausländischer Airlines sowie der Privatairlines teil.

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack