Boeing B737 von SAT Airlines: Basis für die Expansion.

Aeroflot schafft neue Airline

Um sich in Asien zu verstärken, fusioniert die russische Nationalairline zwei Töchter. Aus ihr soll die neue Far Eastern Airline entstehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Idee besteht schon seit längerem. Doch nun nimmt sie Gestalt an. Vor wenigen Wochen übertrug Aeroflot 52,2 Prozent der Aktien ihrer Tochter Vladivostok Air an die 100-Prozent-Tochter SAT Airlines. Hinter der Transaktion steht ein strategischer Plan. Aus den beiden Airlines wird bald eine neue, größere Fluggesellschaft. Sie wird den ganzen russischen Fernen Osten bedienen - also die Region zwischen Baikalsee und Pazifischem Ozean. Dalny Vostok Avia oder Far Eastern Airline soll sie heißen und die «wachsende Nachfrage für Regionalflüge in einer der sich am schnellsten entwickelnden Regionen des Landes» abdecken. Dazu werden die beiden regionalen Airlines nun erst einmal fusioniert.

Mit dem Schritt erhofft sich das Management von Aeroflot zu einem der «führenden Anbietern in der Region Asien-Pazifik» zu werden. SAT Airlines mit Basis in Juschno-Sachalinsk auf der Halbinsel Sachalin betreibt heute eine Flotte von neun Flugzeugen des Typs Boeing B737 und Bombardier Dash 8. Vladivostok Air mit Basis in Wladiwostok besitzt zwölf Flieger des Typs Airbus A320 und Tupolew Tu-204.

Beihilfen vom Staat

Ganz ohne Staatshilfe geht es dabei aber offenbar nicht. Man beantrage die Finanzierung von Ticketverbilligungen für Strecken in der Region, erklärte der Aufsichtsrat von Aeroflot. Ohne diese Unterstützung gehe es nicht. Russland unterstützt Strecken in entlegeneren Gebieten finanziell, um den Einwohnern Flüge in die Zentren im Westen zu ermöglichen. Sie zahlen dann je nach Strecke zwischen 4500 und 12'000 Rubel (100 bis 280 Euro/120 bis 340 Franken).

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Langstreckenjet von Aeroflot: Weniger Ziel rund um den Globus.

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Ex-Air-Albania-Airbus ist in Russland wider aufgetaucht: Das Flugzeug ist über den Oman nach Moskau geflogen.

Russische Airline besorgt sich über Umwege einen Airbus A320 - erneut über den Oman

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies