Flugbegleiterin von Aeroflot: Die Airline hat Alternativen im Visier.

Läuft Aeroflot zu Star Alliance über?

Russlands Nationalairline ist offenbar von ihren Partnern in der Skyteam-Allianz genervt – vor allem Delta. Sie soll daher Alternativen prüfen.

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Luftfahrt

Die Unzufriedenheit ist offenbar groß. Aeroflot spüre eine große Nachfrage nach Flügen in die Vereinigten Staaten. Deshalb würde man auch gerne gerne das Angebot erweitern, erklärte eine dem Unternehmen nahestehende Quelle gegenüber der Wirtschaftszeitung Kommersant. «Doch wir können das nicht.» Denn mit ihren Tarifen ist die russische Fluggesellschaft einfach nicht konkurrenzfähig. Und das liegt an der Partnerin Delta. Sie ist wie Aeroflot Mitglied im Luftfahrtbündnis Skyteam. Und eine zentrale Regel ist da, dass kein Mitglied die Preise der anderen auf gemeinsamen Strecken unterbieten darf. Zudem erachtet offenbar die Airline auch das Vielfliegerprogramm als unattraktiv.

Deshalb trägt sich das Management Аэрофлот" рулит на вылет из SkyTeam" href="http://www.kommersant.ru/doc/2221411">gemäß Kommersant

Entschieden wird im Kreml

Doch das ist leichter gedacht als getan. Denn Aeroflot müsste bei einem Austritt rund 20 Millionen Dollar an Skyteam bezahlen. Zudem kann offenbar der Aufsichtsrat den Entscheid nicht alleine fällen. Denn bereits der Anschluss an die Allianz wurde offenbar im Kreml besiegelt - aufgrund der guten Beziehungen Russlands zu Frankreich. Air France ist Kernmitglied von Skyteam.

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