Flugbegleiterin von Aeroflot: Die Airline hat Alternativen im Visier.

Läuft Aeroflot zu Star Alliance über?

Russlands Nationalairline ist offenbar von ihren Partnern in der Skyteam-Allianz genervt – vor allem Delta. Sie soll daher Alternativen prüfen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Unzufriedenheit ist offenbar groß. Aeroflot spüre eine große Nachfrage nach Flügen in die Vereinigten Staaten. Deshalb würde man auch gerne gerne das Angebot erweitern, erklärte eine dem Unternehmen nahestehende Quelle gegenüber der Wirtschaftszeitung Kommersant. «Doch wir können das nicht.» Denn mit ihren Tarifen ist die russische Fluggesellschaft einfach nicht konkurrenzfähig. Und das liegt an der Partnerin Delta. Sie ist wie Aeroflot Mitglied im Luftfahrtbündnis Skyteam. Und eine zentrale Regel ist da, dass kein Mitglied die Preise der anderen auf gemeinsamen Strecken unterbieten darf. Zudem erachtet offenbar die Airline auch das Vielfliegerprogramm als unattraktiv.

Deshalb trägt sich das Management Аэрофлот" рулит на вылет из SkyTeam" href="http://www.kommersant.ru/doc/2221411">gemäß Kommersant

Entschieden wird im Kreml

Doch das ist leichter gedacht als getan. Denn Aeroflot müsste bei einem Austritt rund 20 Millionen Dollar an Skyteam bezahlen. Zudem kann offenbar der Aufsichtsrat den Entscheid nicht alleine fällen. Denn bereits der Anschluss an die Allianz wurde offenbar im Kreml besiegelt - aufgrund der guten Beziehungen Russlands zu Frankreich. Air France ist Kernmitglied von Skyteam.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies