Embraer ERJ135: Aero Technologies' Flugzeuge haben ein fast komplett schwarzes Design.

Aero TechnologiesNeue Airline bietet Luxusreisen in der Pandemie

Während viele Airlines mit den Auswirkungen der Pandemie kämpfen, startet in den USA eine, die davon profitieren will. Nicht jeder kann sich die Flüge mit Aero leisten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Aktuell fliegen nur wenige Menschen zum Wochenendtrip oder in den Urlaub. Zu groß ist der Aufwand, der wegen Corona mit dem Fliegen verbunden ist. Darin sieht Aero Technologies einen Vorteil. Die Fluggesellschaft aus den USA hat gerade ihren Erstflug absolviert. Sie setzt während der Pandemie auf Urlaubsreisen speziell für zahlungskräftige Passagiere.

Aero Technologies soll mit klassischen Business- und First-Class-Angeboten konkurrieren, dabei aber Vorteile von Privatjets bieten. Zum Beispiel nutzt die Airline statt regulären Flughafen-Terminals die VIP-Terminals, die sonst für Privatflugzeuge vorgesehen sind. Gründer der Fluglinie ist Uber-Mitgründer Garrett Camp.

Erstflug ins Skigebiet

Die Fluggesellschaft setzt Embraer ERJ135 mit nur 16 statt den üblichen 37 Sitzen ein. Der Erstflug am 4. Februar führte von Los Angeles nach Aspen im Bundesstaat Colorado. Der Ort ist insbesondere für hochpreisigen Skiurlaub bekannt und wird in der Wintersaison viel von Privatjets angeflogen.

Anders als diverse Charterbetreiber von Privatflugzeugen setzt die neue Fluggesellschaft auf eine Art Linienbetrieb. Es kann also jeder, der das nötige Geld hat, einen Sitzplatz auf einem bereits geplanten Flug buchen. Zu Anfang sind diese ab 990 Dollar pro Person und Strecke erhältlich. Passend dazu hat die Airline eine Partnerschaft mit einem örtlichen Luxushotel.

Trotz Pandemie Urlaub machen

Das Unternehmen wirbt auch damit, Reisebeschränkungen zu umgehen. In einem Interview mit dem Magazin Vice sagte Chefin Uma Subramanian: «Wir haben vermutlich das perfekte Produkt für Covid-19 aufgebaut. Natürlich dachten wir erst daran zu warten, aber dann sagten wir, jetzt ist die beste Zeit um etwas Neues zu starten.» Das kommt natürlich nicht überall gut an. Die Airline muss sich Kritik für ihren Umgang mit Covid-19 anhören.

Bald soll das Ganze mit der Tochter-Airline Avionco, die den Betrieb der Flugzeuge übernimmt, auch in Europa angeboten werden. Genaue Routen sind noch nicht bekannt. Laut Aero Technologies befindet sich ein europäisches Netzwerk derzeit in der Planung.

Mehr zum Thema

Das erste Flugzeug von Crystal Cruises: Eine Bombardier Global Express XRS.

Privater Luxus-Flieger für Kreuzfahrtpassagiere

Airbus A340-300 von Air X: Der Flieger ist fast 20 Jahre alt und ...

Luxus-A340 fliegt reiche Briten nach Barbados

Visualisierung des Four-Seasons-Fliegers: So soll der Airbus A321LR aussehen.

Hotelkette setzt auf Airbus A321 LR

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin