Die B777X kommt gut an: Aercap verfügt insgesamt über eine Flotte von 1300 Flugzeugen.

Ja zur B777X, Nein zum A330 NeoAercap bedrängt Airbus und Boeing

Kaum ist Aercap zur Nummer zwei der Branche aufgestiegen, setzt der Leasing-Konzern die Flugzeugbauer unter Druck: Er fordert massenkompatible Maschinen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Gerade erst ist Aercap mit der 7,6-Milliarden-Übernahme von International Lease Finance Corp (ILFC) zum zweitgrößten Leasingunternehmen für Flugzeuge aufgestiegen. Damit verfügt der Konzern über mehr als 1300 Jets und Orders im Wert von 24 Milliarden Dollar. Nun lässt der neue Riese seine Muskeln spielen, wie er dem Wall Street Journal erklärte: Das niederländische Unternehmen will die großen Flugzeugbauer zwingen, weniger Varianten ihrer Flugzeuge anzubieten, sondern vielmehr Standardmaschinen, die für alle Fluglinien passen.

Aercap darf sich sicher sein, dass ihre Forderung auf Gehör stößt: Immer mehr Fluglinien gehen dazu über, ihre Maschinen nicht zu kaufen, sondern zu leasen. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich der Anteil der geleasten Maschinen fast verdoppelt – auf 40 Prozent. Aercap ist bereits jetzt der größte Abnehmer für den Dreamliner und hat auch viele Airbus A350 bestellt. Zugleich setzen die Niederländer auf die überarbeitete B777, der B777X. An einer möglichen Neuversion des A330 hingegen habe man kein Interesse. Neue Orders werde es so schnell nicht geben, beteuerte Aercap-Chef Aengus Kelly ein weiteres Mal. «Wir werden definitiv die Orderbücher der Flugzeugbauer nicht weiter aufblähen.»

Aercap hat sich fast vervierfacht

Zudem habe die derzeitige Flotte von mehr als 1300 Jets die ideale Größe. Der Appetit der aufstrebenden Airlines in Asien habe etwas nachgelassen, zugleich scheint aber der europäische Markt aus seinem Fünfjahres-Loch zu kommen. Mit dem milliardenschweren Kauf von ILFC hat Aercap sich beinahe vervierfacht und rangiert jetzt nach GE Capital Aviation Services auf dem zweiten Platz der größten Flugzeug-Leasingspezialisten.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo: 23 Stückt ordert NAS - und noch deutlich mehr A321 Neo.

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-aercap

Leasingriese Aercap startet mit Vermietung von 81 Flugzeugen ins Jahr

ticker-aercap

Aersap erzielt 2025 Rekordergebnis

GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney an einem Airbus A321 Neo: Es gilt, einiges abzuwägen.

Triebwerke von Airbus A320 Neo und Co: «Jeder Flugzyklus sollte es wert sein»

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies