Flieger von Aer Lingus: Bald ab dem EU-Festland in die USA?

USA-FlügeAer Lingus greift in Kontinentaleuropa an

Die irische Fluggesellschaft wächst rasant. Nun plant Aer Lingus, auch vom europäischen Festland aus in die USA zu fliegen.

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Aer Lingus ist derzeit die Musterschülerin im IAG-Konzern. Die irische Fluggesellschaft sei die profitabelste, lobte Finanzchef Enrique Dupuy die irische Airline kürzlich anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen des Konzerns, zu dem auch British Airways, Iberia, Vueling und die neue Billigairline Level gehören. Man werde ihr Wachstum intensiv fördern.

Dieses Wachstum soll offenbar auch ausserhalb Irlands stattfinden. Wie Aer-Lingus-Operativchef Mike Rutter der Zeitung Irish Independent verrät, soll die Fluggesellschaft schon bald vom europäischen Festland aus in die USA fliegen. Details zu den Plänen nennt der Manager nicht.

Bekannte Marke

In Nordamerika ist Aer Lingus wegen der großen Anzahl irischstämmiger Einwohner eine starke Marke und würde bei Buchungen von den USA nach Europa somit ein starker Konkurrent für andere Anbieter werden. Auch ab Irland will Aer Lingus weiter wachsen – 2018 sollen 2,75 Millionen Passagiere zwischen der grünen Insel und den Vereinigten Staaten fliegen. In diesem Jahr werden es 2,5 Millionen sein.

Wachsen will die Airline auch dank neuer Flugzeuge. Zwischen 2019 und 2020 sollen acht Airbus A321 Neo LR zur Flotte stoßen. Sie sollen dann auf Flügen nach Nordamerika eingesetzt werden. Die geringeren Kosten durch die sparsamen Flieger mit größerer Reichweite sollen helfen, gegen die neue Konkurrentin Norwegian zu bestehen. Die Skandinavier bauen in Europa stark aus und fliegen in Irland ab Dublin, Shannon und Cork in die USA.

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