Heck von Aer Lingus: War auch schon in Indien zu sehen.

Nach fast drei JahrzehntenAer Lingus gewinnt Rechtsstreit um Landegebühren - in Land, das sie nie anflog

Indien nahm Landegebühren von Aer Lingus - obwohl die irische Fluggesellschaft dort selber nie hinflog. Jetzt bekommt sie das Geld zurück. Nach 28 Jahren.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Aer Lingus fliegt zwar auf der Langstrecke - aber hauptsächlich gehen die Flüge dann über den Atlantik. Indien stand noch nie auf der Liste der angeflogenen Ziele der irischen IAG-Tochter. Dennoch hat die Fluggesellschaft dort über 100.000 Euro Landegebühren bezahlen müssen - vor 28 Jahren. Die bekommt sie nun von der Flughafenbehörde des Landes zurück.

Begonnen hatte alles 1993. Damals flogen zwei Boeing 737 von Aer Lingus im Wet-Lease für die indische Fluggesellschaft East West Airlines. Drei Jahre lang vermieteten die Iren die Flieger inklusive Crews an die indische Fluglinie.

Behörde beschlagnahmte Boeing 737

1996 ging East West Airlines pleite. Und Aer Lingus wollte ihre Flieger aus Indien zurückholen. Doch das gelang nicht. Denn die Flughafenbehörde Airports Authority of India hatte die Boeing 737 beschlagnahmt. Der Grund: noch ausstehende Landegebühren von East West Airways.

Indien machte Aer Lingus dafür verantwortlich, die Gebühren zu zahlen - weil es immerhin die irischen Flugzeuge waren, welche die Flüge durchgeführt hatten. Um ihre Jets zurückzubekommen, war die Fluglinie gezwungen, eine Bürgschaft zu stellen, um unbezahlten Gebühren zu decken. So gelangte sie wieder an die Boeing 737. Doch Aer Lingus sah das nicht ein und klagte.

Aer Lingus bekommt Recht

Über fast drei Jahrzehnte erstreckte sich der Rechtsstreit. Jetzt hat die irische Fluggesellschaft gewonnen. Sie erhält von der Flughafenbehörde 10 Millionen Rupien - rund 100.000 Euro. Eine indische Anwaltskanzlei, die im Namen von Aer Lingus auftrat, hat erfolgreich argumentiert, dass die Behörde keine Rechtsgrundlage habe, um Lande- und Parkgebühren von Aer Lingus als Flugzeug-Eigentümerin zu verlangen, wenn die Betreiberin zu dem Zeitpunkt eine andere Fluggesellschaft war.

Die Fachzeitung India Business Law Journal nennt das Urteil «bahnbrechend». Es werde «das Luftverkehrsrecht und die betriebliche Haftung erheblich beeinflussen».

Mehr zum Thema

Aer-Lingus-Flieger: Die USA sind ein wichtiger Markt für die Airline.

Aer Lingus braucht Passagiere vom Festland

<blockquote>Business-Sitz von Thompson für Flieger mit einem Gang: So könnte es in den A321 LR von Aer Lingus aussehen.

Aer Lingus bringt echte Business Class auf Europaflügen

Aer Lingus feiert den 80. Geburtstag

Aer Lingus feiert den 80. Geburtstag

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack