Airbus A320 von Aegean: Neue Destinationen im Visier.

Aegean gibt vollen Schub

Während das eigene Land wirtschaftlich leidet, baut die griechische Fluggesellschaft kräftig im Ausland aus. Sie lanciert auf einen Schlag 29 neue Routen.

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Für die Bekanntgabe des Ausbaus wählte das Management einen symbolischen Ort. Kreta sei das Zentrum des Tourismus in Griechenland, erklärte Aegean-Airlines-Aufsichtsratsvize Eftichios Vassilakis letzten Dienstag (19. März). Und den wolle man mit neuen Verbindungen fördern. «Trotz Krise, rückläufiger Inlandsnachfrage und negativen Resultaten in den letzten Jahren investieren wir weiter in Initiativen, um den griechischen Tourismus zu stärken», erklärte er bei einer Medienkonferenz in Heraklion. Seine Fluggesellschaft bietet auf den Sommerflugplan hin nicht weniger als 29 neue Destinationen an. Fünf Länder werden von Aegean erstmals erschlossen - Aserbaidschan, Polen, die Ukraine, Schweden und die Schweiz (Genf).

Wegen der schwachen Nachfrage im Inland forciert die griechische Airline nun vor allem den Ausbau des internationalen Streckennetzes. Das Star-Alliance-Mitglied bietet inzwischen ab acht Basen in Griechenland - Athen, Heraklion, Korfu, Kos, Kalamata, Rhodos und Thessaloniki - sowie von Larnaca auf Zypern aus Flüge nach Europa an. Ergänzend werden ab Alexandroupoli, Chania, Skiathos und Zakynthos einzelne Strecken bedient. Insgesamt sind es heute 158 Auslandsrouten.

Entscheid zu Übernahme von Olympic

Aegean wurde 1999 gegründet. Heute betreibt die Gesellschaft eine Flotte von zwei Airbus A319, 21 A320 und vier A321. Sie gehört griechischen Unternehmern. Letztes Jahr gab die Fluglinie bekannt, in einem zweiten Versuch die Konkurrentin Olympic Air übernehmen zu wollen. Die EU-Wettbewerbshüter blockierten einen ersten Versuch. Nun wollen sie bis zum 9. April abschließend entscheiden, ob der zweite Anlauf für Aegean zum Erfolg führt.

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