Jets von Adria Airways: Die Airline verspricht weniger Flugausfälle.

Probleme in SlowenienAdria Airways sucht einen Partner

Nach etlichen Flugstreichungen stellt sich Adria Airways der Kritik. Der deutsche Eigentümer führt Gespräche mit potenziellen strategischen Partnern.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In den vergangenen Wochen war Adria Airways durch Flugstreichungen in die Kritik geraten. Zweifel an der finanziellen Stabilität der Fluglinie wurden laut und sogar Sloweniens Ministerpräsident zeigte sich besorgt. Nun hat sich Adria Airways erstmals selber ausführlich geäußert.

Auf einer Pressekonferenz in Ljubljana sagte Airline-Chef Holger Kowarsch am Donnerstag (27. Juni) gegenüber lokalen Medien, man sei auf der Suche nach einem strategischen Partner, auch um notwendiges Wachstum stemmen zu können. Gespräche würden bereits laufen Einen Namen könne er aber noch nicht verraten. Der deutsche Eigentümer 4K Invest werde weiterhin an Bord bleiben, so Kowarsch.

Neues Personal soll Situation entspannen

Der Airline-Chef gestand auch Probleme im Betrieb ein und erklärte, man habe in den letzten Monaten 2,4 Prozent der Flüge streichen müssen. Er stellte eine baldige Besserung in Aussicht. Als Gründe für die Schwierigkeiten nannte Betriebschef Tadej Notersberg unter anderem das Wetter, Personalmangel und unerwartet lange Wartungsarbeiten.

Mittlerweile befinde sich aber nur noch ein Flugzeug in der Wartung, so Notersberg. Zudem habe man im vergangenen Jahr 50 neue Piloten angestellt sowie mehr als 70 Mitarbeiter für die Kabine, die nach ihrem Training die Arbeit aufnehmen. Sie sollten die Situation etwa Mitte August entspannen helfen.

Offenere kommunizieren

Der Betriebschef bestätigte auch, dass man den Vertrag mit dem Wartungsbetrieb Adria Tehnika nicht verlängert habe. Man sei mit der Leistung nicht zufrieden gewesen. Ein neuer Technikdienstleister soll bald vorgestellt werden. Laut dem Sender RTV könnte es sich dabei um ein skandinavisches Unternehmen handeln.

Kowarsch gelobte derweil auch ein besseres Verhältnis zu den Medien, die Adria Airways zuvor für eine angeblich zu negative und rufschädigende Berichterstattung kritisiert hatte. Man werde in Zukunft offener kommunizieren und schon in den kommenden Wochen Neuigkeiten präsentierten, so der Chef der Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

Jet von Adria Airways: Wie ist es wirklich um die Fluglinie bestellt?

Adria Airways in Schwierigkeiten

CRJ900 von Adria Airways: Im Sommer für AUA unterwegs.

Adria Airways erneut unter Lupe der Behörden

Airbus A319 von Adria Airways: Turbulente Zeiten.

Adria Airways mit neuem Besitzer

ticker-adria-airways

Deutsche Ex-Manager von Adria Airways einigen sich auf Vergleich

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack