Jets von Adria Airways: Die Airline verspricht weniger Flugausfälle.

Probleme in SlowenienAdria Airways sucht einen Partner

Nach etlichen Flugstreichungen stellt sich Adria Airways der Kritik. Der deutsche Eigentümer führt Gespräche mit potenziellen strategischen Partnern.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In den vergangenen Wochen war Adria Airways durch Flugstreichungen in die Kritik geraten. Zweifel an der finanziellen Stabilität der Fluglinie wurden laut und sogar Sloweniens Ministerpräsident zeigte sich besorgt. Nun hat sich Adria Airways erstmals selber ausführlich geäußert.

Auf einer Pressekonferenz in Ljubljana sagte Airline-Chef Holger Kowarsch am Donnerstag (27. Juni) gegenüber lokalen Medien, man sei auf der Suche nach einem strategischen Partner, auch um notwendiges Wachstum stemmen zu können. Gespräche würden bereits laufen Einen Namen könne er aber noch nicht verraten. Der deutsche Eigentümer 4K Invest werde weiterhin an Bord bleiben, so Kowarsch.

Neues Personal soll Situation entspannen

Der Airline-Chef gestand auch Probleme im Betrieb ein und erklärte, man habe in den letzten Monaten 2,4 Prozent der Flüge streichen müssen. Er stellte eine baldige Besserung in Aussicht. Als Gründe für die Schwierigkeiten nannte Betriebschef Tadej Notersberg unter anderem das Wetter, Personalmangel und unerwartet lange Wartungsarbeiten.

Mittlerweile befinde sich aber nur noch ein Flugzeug in der Wartung, so Notersberg. Zudem habe man im vergangenen Jahr 50 neue Piloten angestellt sowie mehr als 70 Mitarbeiter für die Kabine, die nach ihrem Training die Arbeit aufnehmen. Sie sollten die Situation etwa Mitte August entspannen helfen.

Offenere kommunizieren

Der Betriebschef bestätigte auch, dass man den Vertrag mit dem Wartungsbetrieb Adria Tehnika nicht verlängert habe. Man sei mit der Leistung nicht zufrieden gewesen. Ein neuer Technikdienstleister soll bald vorgestellt werden. Laut dem Sender RTV könnte es sich dabei um ein skandinavisches Unternehmen handeln.

Kowarsch gelobte derweil auch ein besseres Verhältnis zu den Medien, die Adria Airways zuvor für eine angeblich zu negative und rufschädigende Berichterstattung kritisiert hatte. Man werde in Zukunft offener kommunizieren und schon in den kommenden Wochen Neuigkeiten präsentierten, so der Chef der Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

Jet von Adria Airways: Wie ist es wirklich um die Fluglinie bestellt?

Adria Airways in Schwierigkeiten

CRJ900 von Adria Airways: Im Sommer für AUA unterwegs.

Adria Airways erneut unter Lupe der Behörden

Airbus A319 von Adria Airways: Turbulente Zeiten.

Adria Airways mit neuem Besitzer

ticker-adria-airways

Deutsche Ex-Manager von Adria Airways einigen sich auf Vergleich

Video

lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg