Stolzer Vater mit seinen zwei Töchtern: Jetzt können alle zusammen fliegen.

Von Malaysia Airlines zu Air Asia58-jähriger Pilot wechselt Airline, um mit Töchtern zu fliegen

Ein stolzer Vater entschied sich, kurz vor der Rente noch einmal fast neu anzufangen. Er wechselte Arbeitgeber und Flugzeugtyp. Der Grund war seine Familie.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Normalerweise wechseln Menschen den Job, wenn sie unzufrieden sind oder mehr Lohn wollen. Und meistens tun sie es in jungen Jahren, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt noch gute Chancen haben und selbst noch genug flexibel sind. Ein Pilot von Malaysia Airlines machte diesen Schritt jetzt im Alter von 58 Jahren und aus einem ganz anderen Grund.

Nach 40 Jahren bei Malaysia Airlines wollte der Pilot mit seinen beiden Töchtern fliegen. Und die arbeiten für die Konkurrenz Air Asia, wie Safia Anisa, eine der beiden jungen Pilotinnen, bei Twitter mitteilt. Sie und ihre Schwester haben demnach gerade ihre Pilotenausbildung abgeschlossen. Ihr Vater war darauf so stolz, dass er unbedingt mit den beiden im Cockpit sitzen wollte.

Dank von ehemaligen Weggefährten

Also entschloss er sich, Malaysia Airlines nach vier Jahrzehnten zu verlassen, um das vor seiner Rentenzeit noch zu erleben. Wie die junge Pilotin bei Twitter mitteilt, habe er dafür seine Seniorität und damit Privilegien aufgegeben. Zugleich musste er sich vom Airbus A380 auf den A320 umschulen lassen.

Der Tweet erhielt viel Aufmerksamkeit. Viele ehemalige Kollegen oder Schüler ihres Vaters meldeten sich und richteten ihre Grüße an den Kapitän aus. Auf den Fotos sieht es zumindest so aus, als würde er seine Entscheidung, den alten Arbeitgeber zu verlassen, keine Minute bereuen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Vaters mit seinen Töchtern.

Mehr zum Thema

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin