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Flug MH370

1500 Seiten und viele offene Fragen

Nun liegt der malaysische Abschlussbericht zum Verschwinden von Flug MH370 vor. Auch er kann nicht beantworten, weshalb die Boeing 777 von Malaysia Airlines abstürzte.

ATSB

Trümmerteil von Flug MH370: Das Rätsel bleibt ein Rätsel.

Kok Soo Chon hatte keinen einfachen Job. Die ganze Welt erwartete vom malaysischen Chefermittler neue Antworten zum Verschwinden von Flug MH370. Auch er konnte sie nicht liefern. Wie der Experte am Montag (30. Juli) erklärte, bleibt die Ursache für den Absturz der Boeing 777-200 von Malaysia Airlines am 8. März 2014 ungeklärt. Und dies, obwohl man jeder noch so absurden Spur nachgegangen sei, so Kok Soo Chon.

Die malaysischen Ermittler unter Kok Soo Chon stellten fest, dass sowohl  der Pilot als auch der Kopilot keine finanziellen und psychischen Probleme hatten. Zugleich halten sie in ihrem 1500-seitigen Abschlussbericht fest, dass es deutliche Hinweise auf «widerrechtliche Eingriffe» gebe. Dazu gehöre, dass auf Flug MH370 die Kommunikation abgebrochen und die Flugroute geändert worden sei. Kritisiert wurde auch die nationale Flugsicherung, die zu spät Alarm geschlagen habe. Auch der vergangenen Oktober präsentierte australische Schlussbericht hatte das Rätsel MH370 nicht lösen können.



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