Piste in Gatwick: Eine zweite soll her.

Zweite Piste in Gatwick oder Stansted

Die britische Regierung sagt Nein zum Ausbau in Heathrow. Für Easyjet ist nun klar, was geschehen muss.

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Es sei schon auffallend, wie sich die anderen Regierungen in Europa für ihre Flughäfen ins Zeug legten. Das Vereinigte Königreich stecke derweil in einer ausweglosen Disksussion um Kapazitäten fest. «In Amsterdam liegen Flughafen und Regierung auf einer Linie bei der Entwicklung von Schiphol. In Malpensa wachsen sie weiter. Niemand streitet dort darum, ob es mehr Kapazität wirklich braucht - oder eine weitere Piste. Da fokussiert man sich einfach darauf, dass Flugpassagiere Geld ins Land bringen», so Carolyn McCall gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph.

Vergangene Woche sagte Verkehrsministerin Theresa Villiers an einer Konferenz, dass es in London Heathrow in den nächsten zehn Jahren gaz sicher nicht zu einem Ausbau kommen werde. «Der Einfluss einer dritten Start- und Landebahn mit 220'000 zusätzlichen Flügen über London auf die Lebensqualität wäre massiv. Und es ist keine technische Lösung in Sicht, die sicherstellt, dass die Flugzeuge genug schnell und leise anfliegen können, um diese Last erträglich zu machen», sagte sie gemäß der Zeitung London Evening Standard.

Nur eine Alternative

Dabei arbeiten Londons Airports bereits heute an der Kapazitätsgrenzen. Für Easyet-Chefin McCall ist deshalb klar, was nun geschehen muss. Eine zweite Start- und Landebahn in Gatwick oder Stansted müsse gebaut werden, um das Problem zu lösen. «Es ist die billigste Lösung», so McCall. Alle anderen Lösungen - wie etwa der Bau eines völlig neuen Flughafens in der Themsemündung - hält sie für keine wirklichen Alternativen.

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